11.05.2020 10:49 |

Mode

Schick geht immer!

Nach diesen außergewöhnlichen Wochen in Isolation freut man sich wieder über einen Shoppingbummel durch die Geschäfte. Die „Krone“ hat Moderatorin Heidi Winsauer in ihrer Heimatstadt Dornbirn zu einem Talk über Mode und den Corona-Alltag getroffen. 

„Das ist ein Highlight“, schwärmt Heidi Winsauer, als sie sich durch die Kleiderauswahl von Uli Zumtobel in Dornbirn probiert. Nach der Isolation in den eigenen Vier-Wänden ist es eine Wohltat, wieder durch die Geschäfte zu bummeln - trotz der Sicherheitsmaßnahmen. Die vergangenen Wochen gingen an der Moderatorin nicht spurlos vorbei. „Wirtschaftlich ist die Lage auch für mich eine Katastrophe. Nach drei Jahren Selbstständigkeit lief es gerade richtig gut - und dann hagelt es von einem Tag auf den anderen nur noch Absagen“, berichtet sie. Doch sie sieht auch das Gute im Schlechten. Unter anderem hatte sie jede Menge Zeit mit ihrem Mann: „Wir haben jeden Abend gequatscht, das tat richtig gut."

Auch in ihrer Rolle als Mutter sei sie voll aufgegangen: „Wenn ich mich nur auf das Mamasein eingelassen und all die Sorgen weggeblockt habe, lief es wunderbar. Auch die Kinder waren tiefenentspannt, weil es einfach keinen Terminstress mehr gegeben hat.“

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Wenn ich mich nur auf das Mamasein eingelassen und all die Sorgen weggeblockt habe, lief es wunderbar. Auch die Kinder waren tiefenentspannt, weil es einfach keinen Terminstress mehr gegeben hat.

Heidi Winsauer

Die vergangenen Wochen haben Heidi Winsauer viel über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nachdenken lassen: „Wenn man keinerlei Unterstützung hat, ist es schon sehr stressig, Kinder und Job unter einen Hut zu bringen.“ Selbst eine gelernte Kindergartenpädagogin wie sie gerät da ab und zu an ihre Grenzen: „Ich glaube, jede Mama versteht das. Wenn man ständig kocht, putzt und Kinder, Hund und Mann bei Laune halten muss, freut man sich auf ein bisschen Zeit für sich selbst.“ Ihre persönliche Energie-Tankstelle hat Winsauer in der täglichen Meditation gefunden. Zudem achtet sie auch im „Home-Office“ auf ihr Äußeres: „Sogar in den letzten Wochen habe ich mich meistens hübsch angezogen und hergerichtet. In Jogginghosen hätte ich einen Elender bekommen.“

Auch wenn man „nur“ daheim ist, kann man also seiner modischen Leidenschaft frönen und sich selbst etwas Gutes damit tun: „Ich ziehe mich für mich schön an und nicht für andere. Das ist eine Form der Wertschätzung sich selbst gegenüber“, erzählt Heidi, die gerne mal mit Kleid beim Frühstück sitzt.

Nach den Corona-bedingten Absagen hat Heidi Winsauer auch wieder geschäftlich Fahrt aufgenommen. Online-Coachings wurden nun aus der Not geboren und stellen eine Alternative zu Tagesseminaren dar. An Veranstaltungen mit Publikum ist derzeit aber noch nicht zu denken: „Das ist leider mühsam. Keiner kennt sich aus, und man wartet auf Ansagen der Regierung.“

Ein anderes Projekt liegt allerdings nicht brach: Gemeinsam mit Nina Winkler und Helga Boss hat sie im vergangenen Jahr Vorarlbergs ersten „Familien-Freizeit-Guide“ herausgegeben, diesen gilt es nun anzupassen und weiterzuentwickeln. Die Freizeittipps werden aus dem ganzen Land zusammengetragen und sollen den heuer fast alternativlosen „Urlaub in der Heimat“ versüßen: „Dieser Sommer wird zwar anders, aber dennoch schön. Bei uns gibt’s wahnsinnig viel zu entdecken!“ Pünktlich zum Ferienbeginn soll der Guide für Familien erhältlich sein.

Sandra Nemetschke
Sandra Nemetschke
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