Schwierige Zeiten

„Hoffentlich kann ich mein Kind noch einmal sehen“

Österreich
25.04.2020 06:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Das Warten auf das „Ende von Corona“ ist für pflegebedürftige Menschen besonders hart, weiß Caritas-Pflegekraft Michaela Czerny. Die meisten ihrer Klienten sind bereits über 80 Jahre alt. 

„Die, die noch Verwandte haben, fragen ständig, wann sie diese wiedersehen“, sagt sie. „Sie fragen: ,Wie lang dauert es noch, dieses Corona? Hoffentlich lebe ich noch so lang. Hoffentlich kann ich mein Kind noch einmal sehen‘.“

Für ältere Menschen besonders schwer
Czerny weiß: „Für Ältere ist die Zeit besonders schwer. Sie rennt dir davon, wenn du weißt, du wirst bald sterben. Das sind manchmal die letzten Wochen im Leben. Es zählt anderes: Wer ist jetzt noch da? Wer schenkt mir Zeit? Wer hört mir zu? Vielleicht hat es diese Krise gebraucht, damit uns wieder klar wird: Es ist gut, füreinander da zu sein.“

Möchten auch Sie helfen? Auf www.füreinand.at von Caritas und „Krone“ gibt es viele Möglichkeiten dazu!

Kronen Zeitung

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