Stark alkoholisiert

Verletzter (63) flüchtet vor Rettung in den Wald

Oberösterreich
07.04.2020 10:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Offensichtlich überhaupt keine Lust auf eine medizinische Betreuung hatte ein stark alkoholisierter 63-Jähriger in Oberösterreich. Zuerst flüchtete er vor den Rettungskräften in den Wald, danach beschimpfte er die Sanitäter und pöbelte im Krankenhaus weiter. Erst sein Sohn konnte den Senior beruhigen.

Am Montag gegen 18 Uhr erfolgte die Verständigung einer Rettung zu einem Einsatz in Lasberg, wo ein Autolenker auf einem Güterweg eine männliche Person mit Kopfverletzung am Boden liegend vorgefunden hatte. Der Autolenker leistete sofort Erste Hilfe und verständigte die Rettung. Beim Eintreffen der Rettung flüchtete der augenscheinlich stark alkoholisierte Mann jedoch in ein angrenzendes Waldstück.

Mann beschimpfte seine Retter
Gegen 18.15 Uhr wurde der Verletzte von einer Rettungsbesatzung und zwei Beamten der Polizeiinspektion Freistadt auf einem Waldweg liegend angetroffen. Trotz seiner offensichtlichen Kopfverletzung verweigerte der Mann jegliche Hilfe und widersetzte sich anfänglich sogar einer Einlieferung ins LKH Freistadt. Im Zuge einer Überstellung ins LKH Freistadt beschimpfte und beleidigte der Mann die Beamten und Rettungssanitäter.

Auf feierlichen Anlass angestoßen
Auch im Krankenhaus setzte er sein Verhalten gegenüber den Ärzten fort und bedrohte die Krankenhausmitarbeiter. Erst nach dem Eintreffen des Sohnes konnte die Situation einigermaßen beruhigt werden, sodass die ambulante Behandlung des leicht verletzten 63-Jährigen aus dem Bezirk Freistadt beendet werden konnte. Laut Erhebungen habe sich der Mann mit seiner Gattin beim Spazierengehen zufällig mit Bekannten getroffen und auf einen feierlichen Anlass angestoßen.

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