Kulturhauptstadt:

55 Millionen für Infrastruktur rund um Ischl 2024

Dass Bad Ischl und das Salzkammergut den Zuschlag für die Kulturhauptstadt 2024 bekommen haben, bedeutet für die Region eine bessere Ausgangsposition für diverse geplante Infrastrukturprojekte, die dem Erfolg der Kulturhauptstadt dienlich sind. Bis zu 55,58 Millionen Euro sollen investiert werden.

Bis zum Start des Kulturhauptstadtjahrs 2024 soll das Salzkammergut glänzen: Das Ischler Lehar-Theater soll um 7,5 Millionen Euro saniert, das Dach von Schloss Ort um 2,3 Millionen Euro repariert, Rathausplatz und Esplanade in Gmunden um insgesamt 6,8 Millionen Euro neu gestaltet werden. In Planung sind weiters Straßensanierungen in Ischl oder 200 neue Parkplätze in Gmunden. Außerhalb von Bad Ischl und Gmunden sollen in den kommenden Jahren im ganzen Salzkammergut weitere 14 Millionen Euro in Infrastrukturprojekte wie den Umbau des Heimatmuseums in Bad Goisern oder die Entwicklung eines Kulturpavillons in Hallstatt fließen.

Nicht aus Kulturhauptstadt-Budget finanziert
Diese geplanten Investitionen würden allesamt außerhalb des Kulturhauptstadt-Budgets (30 Millionen Euro) stattfinden: „Es handelt sich oft um Projekte, die in den Gemeinden schon länger in Planung waren. Dadurch, dass wir den Zuschlag zur Kulturhauptstadt bekommen haben, ist es für die Gemeinden jetzt leichter, Förderungen von der EU zu bekommen. Damit können manche Projekte vorgezogen werden, weil sie höhere Priorität genießen. Andere wären vielleicht ohne die Kulturhauptstadt doch nicht zustande gekommen“, erklärt mit Stefan Heinisch der Projektkoordinator der Kulturhauptstadt. Die Gesamtsumme an zusätzlichem Investitionspotenzial rund um Salzkammergut 2024 schätzt man derzeit auf 55,58 Millionen Euro. Neubauten wird es aber nicht geben, das wurde von Beginn an klargestellt.

Erarbeitet soll auch ein regionales Mobilitätskonzept werden, das auch nach 2024 noch eine Verbesserung für die Bevölkerung bringt.

In den nächsten Wochen startet das Kulturhauptstadt-Team eine Infotour, bei der Fragen der Bewohner beantwortet werden: 23. März in Grünau/A., 25. März in Vorchdorf, 27. März in Ischl, 31. März in Bad Aussee, 1. April in Gosau, 20. April in Ebensee (jeweils 18.30 Uhr).

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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