03.03.2020 11:41 |

Coronavirus-Folge

IWF rechnet mit weniger Wachstum in Österreich

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet wegen der Ausbreitung des Coronavirus heuer mit einem geringeren Wachstum für die österreichische Wirtschaft.  Mögliche Handelskonflikte, ein schwächeres Wachstum bei den europäischen Handelspartnern sowie die Effekte des Coronavirus seien klare Abwärtsrisiken für das heimische Wirtschaftswachstum, so der IWF.

Konkrete Wachstumszahlen nannten die IWF-Experten aber nicht. Es sei zu früh, um genau sagen zu können, wie sich das Coronavirus auswirken wird, sagte Jeffrey Franks vom IWF am Dienstag in Wien. Beim jüngsten Update Anfang November war der IWF für 2020 noch von einem Wachstum von 1,7 Prozent in Österreich ausgegangen.

Wachstum könnte sich weltweit halbieren
Zum Wochenbeginn hatte bereits die Industriestaaten-Organisation OECD ihre neuen Berechnungen für das Weltwirtschaftswachstum unter Berücksichtigung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 veröffentlicht. Demnach könnte sich das Wachstum heuer halbieren, sollten sich die Lage nicht bessern und immer weitere Länder betroffen sein.

„Größtes Wirtschaftsrisiko seit Finanzkrise“
Das weltweite Wachstum könnte heuer auf eineinhalb Prozent fallen, teilte die OECD am Montag mit. Das neuartige Coronavirus ist nach Einschätzung der OECD das „größte Wirtschaftsrisiko seit der Finanzkrise“.

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