21.02.2020 14:30 |

77 Anzeigen

Großer Polizeischlag gegen illegale Prostitution

In flagranti ertappt haben polizeiliche „Sittenwächter“ in Wien zahlreiche Prostituierte und deren Freier beim illegalen Liebesspiel in diversen Privatwohnungen. Auf die Spur kamen die alarmierten Polizisten den Damen unter anderem, weil sich Nachbarn über „laute Geräusche“ beschwert hatten.

Als Kunden getarnt hatten die 20 speziell ausgebildeten Fahnder des Referats für Prostitutionsangelegenheiten und Fremdenpolizisten unter engagierter Leitung von Wolfgang Langer bei den Damen aus China, Osteuropa, Brasilien und Somalia angeklopft. In 17 Wohnungen wurden die Freier und die Damen teils auf frischer Tat ertappt.

Illegale Liebesnester versiegelt
Die Damen hatten ihre Dienste im Internet angeboten. Weil sich einige Freier mit Krankheiten infiziert hatten, wandten sie sich an die Behörden. Einige dieser illegalen Liebesnester wurden an Ort und Stelle versiegelt. Es hagelte 77 Anzeigen - auch junge heimische Liebesdienerinnen waren dabei - wegen verbotener Prostitution.

Zusätzlich wurden Strafen in der Höhe von insgesamt 18.000 Euro eingehoben. Die Erhebungen sind noch nicht abgeschlossen, denn die Ermittler gehen jetzt auch noch Hinweisen auf Menschenhandel nach.

Mark Perry, Kronen Zeitung

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