Nach Brutzelplatz-Aus

„Grillchaos darf nicht andernorts weitergehen!“

Die Anrainer in St. Margarethen können aufatmen. Ihre Leidensjahre dürften, nachdem sich SP-Liegenschaftsreferentin Regina Fechter - wie berichtet - endgültig durchgerungen hat, die bisherige Grillzone am Donauufer zu schließen, vorbei sein. Doch die zwei angekündigten Brutzelflächen sorgen bei VP und FP für gedämpfte Freude.

„Die massiv betroffenen Bewohner hatten zwei Jahre lang mit Rauch-, Geruchs- und Lärmproblemen zu kämpfen. Ich bin froh, dass das ein Ende hat“, sagt VP-Stadtvize Bernhard Baier, der sich schon im Frühjahr 2018 gegen eine Grillzone vor Ort ausgesprochen hatte. Auch die angekündigte Auflösung der Brutzelfläche beim Weikerlsee, ist für ihn ein Schritt in die richtige Richtung. Zu den von Fechter angekündigten neuen Grillzonen beim Südpark und Pleschinger See erwarte er sich Detail-Infos. „Hier müssen die Fakten auf den Tisch, damit nicht wieder neue Problemzonen geschaffen werden. Grillen ja, aber nur dort wo die Lebensqualität der Linzer nicht beeinträchtigt wird“, so Baier.

Nachbargemeinden sind laut Raml in der Pflicht
Ähnlich sieht’s FP-Sicherheitsreferent Michael Raml. Wenngleich er sogar meint: „Sollte es zu einer Abstimmung kommen, würden wir den neuen Flächen nicht zustimmen. Das Grillchaos darf nicht andernorts weitergehen.“ Er ist derzeit generell nicht gut auf die SP-Liegenschaftsreferentin zu sprechen, nachdem sie davon ausgeht, dass der Ordnungsdienst das Verbot in St. Margarethen überwacht. „Natürlich wird der Ordnungsdienst das Hausrecht der Stadt durchsetzen, aber wenn die Hobby-Griller dort unbelehrbar sind, darf sich Fechter darum kümmern“, so Raml. Er hofft, dass seine Kollegin ihre Kontakte zu den SP-geführten Kommunen Ansfelden, Traun oder Leonding nützt: „Dort gibt’s genug Felder, die nicht an Siedlungen und Naherholungsgebiete grenzen.“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Mittwoch, 01. April 2020
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