Neue Stadtentwicklung

„Linz muss das Streiten erst wieder lernen“

Für die Zukunft braucht es klare Ziele, da sind sich alle einig. Nun sollen Zukunftsszenarien für die Stadt mithilfe von Expertenteams aufgestellt werden. Das Besondere am Projekt ist jedoch das Integrieren der Bevölkerung: Bürgerräte sollen die Ideen öffentlich diskutieren, um dadurch aufzuzeigen, was Linz wirklich will.

Schritt Richtung Zukunft
„Linz macht einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. Mit der Stadtentwicklungsstrategie wollen wir Ziele setzen, um unsere Stadt zu optimieren“, beschreibt SP-Bürgermeister Klaus Luger das Projekt.

Expertenteam entwickelt Szenarien
So sollen die Punkte Wachstum, Leben, Zukunft, Wirtschaft und Netzwerk für die Stadt Linz geplant werden. Jedoch nicht von oben herab. Stattdessen wurde für jeden Schwerpunkt ein Expertenteam zusammengestellt. Dieses soll in den nächsten Monaten Szenarien für Linz entwickeln.

Bevölkerung kommt zu Wort
Beispielsweise, ob sich zukünftige Bauprojekte in Pichling ansiedeln sollten, oder ob das Zentrum zusätzlich verdichtet werden sollte. Ungewöhnlich ist dabei jedoch die Art und Weise der Auswahl eines Ziels. Denn anstatt, wie üblich, nur die Sachverständigen sowie die Politik entscheiden zu lassen, kommt auch die Bevölkerung zu Wort.

Streiten wird gefördert
Ähnlich einem Geschworenenprozess sollen willkürlich Linzer ausgewählt werden, um an den Diskussionen teilzunehmen. Dabei soll laut FP-Planungsreferent Markus Hein ein konstruktives „Streiten“ sogar gefördert werden, um die Diskussion offen zu halten.

Ergebnisse sollen den Linzern dienen
„Es ist ein gewagtes Projekt, da das Endergebnis nicht klar ist. Wir hoffen aber, dadurch das zu erreichen, was der Mehrheit der Linzer dient“, ergänzt Bürgermeister Luger. Bereits im Juni sollen die ersten Diskurse starten.

Lena Pirker
Lena Pirker
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Dienstag, 11. August 2020
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