22.01.2020 11:26 |

Sturmtief wütet

Massive Wellen samt Schauminvasion in Spanien

Wie heftig Sturmtief „Gloria“ derzeit auf dem spanischen Festland und auf den Balearen wütet, zeigen nun Videos, die auf Mallorca aufgenommen wurden. In Cala Ratjada gingen Wasserkaskaden von gigantischen Wellen auf Gebäude und Straßen nieder, auch der Hafenort Portocolom im Osten der Insel wurde von den Sturmfluten schwer getroffen. Das Unwetter hat bereits mehrere Menschen das Leben gekostet, rund 200.000 sind ohne Strom.

Die Sturmwellen in Cala Ratjada waren derart gewaltig, dass diese die Strandmauern scheinbar mühelos überwanden. Das Wasser stürzte regelrecht in die Straßen und auf die Gebäude (siehe Video).

Schauminvasion am Festland
Der Ferienort Tossa de Mar an der Costa Brava am Festland wurde dagegen von einer regelrechten Schauminvasion heimgesucht. Diese war mit dem Wasser in einen Teil der Altstadt eingedrungen.

Suche nach Vermissten
Mittlerweile haben die Unwetter bereits neun Menschenleben gefordert. Zusätzlich zu den bereits zuvor bekannten Opfern seien am Mittwoch fünf weitere in den Regionen Valencia und Andalusien registriert worden, berichteten spanische Medien. Insgesamt vier Menschen gelten als vermisst.

Es wird erwartet, dass der Sturm „Gloria“ auch in den kommenden Tagen wieder schwere Regenfälle nach Katalonien bringt. Die Gefahr, dass Flüsse in Gebieten wie Girona überlaufen könnten, wird als hoch eingestuft.

Sintflutartiger Regen
Die Costa Blanca, die Costa Brava sowie die Balearen gehören zu den am schlimmsten betroffenen Gebieten des Sturmtiefs, das seit Sonntag in vielen Teilen Spaniens in Form von starken Winden, sintflutartigen Regen- und Schneefällen wütet.

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