08.07.2010 09:33 |

Optimaler Auftakt

Hoffer trifft bei Debüt für den 1. FC Kaiserslautern

Erwin Hoffer ist gleich in seinem ersten Spiel für den deutschen Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern als Torschütze in Erscheinung getreten. Der ÖFB-Teamstürmer, der vom SSC Napoli an die Pfälzer verliehen ist, erzielte am Mittwoch beim 7:1-Testspielsieg beim SC Großrosseln in der 24. Minute den Treffer zum 2:0.
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Der 23-jährige Ex-Rapidler, der beim Serie-A-Klub SSC Napoli unter Vertrag steht, hat erst am vergangenen Donnerstag einen Leihvertrag für ein Jahr bei den "Roten Teufeln" aus der Pfalz unterschrieben.

Hoffer: "Ich will spielen"
"Das ist ein Verein mit sehr jungen Spielern, wo ich die Chance sehe, dass ich wieder durchstarten kann. Ich will spielen und zurück ins Nationalteam", sagte Hoffer. "Das ist ein sehr familiärer Verein", so der Ex-Rapid-Angreifer.

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich als Meister der zweiten Bundesliga unter Trainer Marco Kurz souverän den Aufstieg gesichert. Der vierfache Meister (1951, 1953, 1991 und 1998/als Aufsteiger unter Trainer Otto Rehhagel) spielt auf dem legendären Betzenberg, die Meisterschaft beginnt am 20. August, das erste Bewerbsspiel steigt eine Woche davor (13. August) in der ersten Cup-Runde beim VfL Osnabrück.

Hoffer war im Sommer des Vorjahres als Shootingstar von Rapid zum SSC Napoli gewechselt. Der ehemalige Klub von Argentiniens Superstar Diego Maradona zahlte laut Medienberichten fünf Millionen Euro und gab dem Niederösterreicher einen Fünfjahresvertrag. Hoffer war zu diesem Zeitpunkt der teuerste Transfer in der österreichischen Fußball-Geschichte und ist noch immer der drittteuerste Spieler nach Marc Janko (von Red Bull Salzburg zu Twente Enschede) und Marko Arnautovic (von Twente Enschede zu Werder Bremen).

Nie richtig in Neapel eingelebt
In Italien hatte sich Hoffer nie richtig eingelebt, vor allem die Sprache bereite ihm nach wie vor große Probleme, schrieb die "Gazzetta dello Sport". Außerdem konnte er sich gegen die starke Konkurrenz durch die Argentinier Ezequiel Lavezzi und German Denis sowie den Italiener Fabio Quagliarella nicht wie erhofft durchsetzen. Weil er es zudem nicht schaffte, sich optimal ins Team integrieren, kam er in der Meisterschaft nur zu acht Einsätzen mit insgesamt 123 Spielminuten. Dennoch sagt Hoffer: "Der Wechsel war sicher kein Fehler." Die Erfahrung in der Serie A, im Land des (Noch-)Weltmeisters, könne ihm keiner nehmen.

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