Fake-Shops, Abo-Fallen, Datenklau - viele Gefahren lauern im Internet. Das merken auch die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer. Bereits jede zweite Beratung geht auf ein Geschäft mit Online-Bezug zurück. „Im Moment ist das sinnvollste Gegenmittel eine gesunde Portion Misstrauen“, so Experte Christian Koisser.
Wurden die Menschen früher durch Telefon-Abzocke und Werbefahrten um ihr Geld gebracht, so ist heute das Internet zum Tummelplatz für Betrügereien geworden. „Niemand ist davor gefeit, auch Junge tappen in die Fallen unseriöser Seiten“, heißt es. Mit über 6100 Fällen waren die AK-Berater allein im vorigen Jahr konfrontiert. Unter anderem locken immer wieder Online-Shops mit scheinbar tollen Schnäppchen. Oft kommt dann aber die falsche oder gar keine Ware an. Da die Betreiber in China oder in der Ukraine sitzen, kann sich der Betroffene kaum zur Wehr setzen - das Geld ist weg.
Auch überteuerte Rechnungen von Aufsperrdiensten bereiten weiterhin Probleme. Ebenso Anlass für Beschwerden: Vermeintlich günstige Film-Streamingdienste, die zu teuren Abo-Rechnungen führen. Die Arbeiterkammer will nun verstärkt auf Aufklärung setzen. „Wir werden den Konsumenten auch heuer zur Seite stehen“, betont AK-Präsident Gerhard Michalitsch.
Christoph Miehl, Kronen Zeitung
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