09.01.2020 06:00 |

Am 31. Jänner

Norbert Schneider überrascht im Wiener Konzerthaus

Norbert Schneider wirft in seinem aktuellen Programm einen liebevollen Blick auf die Unvollkommenheit des Alltäglichen. „So wie’s is“ transportiert wienerische Gelassenheit einmal weniger resignativ, als ungezwungen lässig und mit viel Schmäh. Am 31. Jänner im Wiener Konzerthaus.

„Ich habe aufgehört, in der Öffentlichkeit jemand zu sein, der ich nicht bin“, gesteht Norbert Schneider im „Krone“-Interview. Mittlerweile kann der österreichische Musiker auf eine beachtliche Karriere zurückblicken - er startete als Bluesmusiker, fand in der Dialektmusik sein Zuhause, widmete dem unsterblichen Georg Danzer ein erfolgreiches Tribut - und surft auf seinem neuen Album „So wie‘s is“ mit musikalischer Lebensfreude und verdientem Selbstbewusstsein quer durch die Genres.

Gewürzt mit amüsanten Geschichten aus dem Leben. „Humor hilft immer“ ist er überzeugt. „Meine Musik unterscheidet sich ein bissl von den modernen Wienerliedern, ich mag eine positive Grundstimmung. Wenn andere eine Freude haben, dann freut es mich auch.“

Mit seiner drei Oktaven umfassenden Stimme und seiner halbakustischen Gibson-Gitarre schlägt Schneider stets stilistische Brücken zwischen Blues, Soul, Pop und Folk. Seine mittlerweile im Wiener Dialekt gesungenen Lieder brauchen den Vergleich mit Austropop-Größen nicht zu scheuen, auch wenn sie sich einer musikalisch-stilistischen Zuordnung verweigern. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Vienna Blues Award und drei Amadeus Austrian Music Awards, nennt der längst über die Landesgrenzen bekannte Musiker mittlerweile sein Eigen.

Am 31. Jänner spielt er mit seiner famosen Band im großen Saal des Wiener Konzerthauses eine Show. Wer beim letzten Mal dabei war, wird sich an Semino Rossi als Überraschungsgast erinnert haben. Einen solchen Gast verspricht Schneider auch für dieses Mal. Wer es wird, bleibt natürlich geheim. Karten gibt es noch unter www.oeticket.com.

Robert Fröwein
Robert Fröwein
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