Schneeschuh-Wanderung

Erschöpfte Alpinisten bauten Schnee-Biwak

Die Bergrettung Hallstatt musste Donnerstagabend ausrücken, um zwei erschöpfte bayrische Bergsteiger zu bergen. Das junge Duo hatte sich beim Schneeschuhwandern verkalkuliert, wartete in einem selbst gebauten Schnee-Biwak auf die Helfer. Erst vor einer Woche gab es eine spektakuläre Bergung am Krippenstein

Die beiden jungen Bayern waren zu Mittag mit der Seilbahn auf den Krippenstein gefahren, wanderten dann mit Schneeschuhen Richtung Simonyhütte, wo sie im offenen Winterraum übernachten wollten. Doch der geplante Ausflug verwandelte sich in den nächsten Stunden zu einem Abenteuer, wie man es nicht erleben will. Die beiden Burschen – sie sind etwa 20 Jahre alt – hatten sich mit der Schneelage verkalkuliert.

Bei Latschen eingebrochen
„Die Schneeschicht ist noch nicht so dicht und tragfähig, wie es für das Schneeschuhwandern optimal ist. Sie sind immer wieder bei den Latschen eingebrochen. Mit einem 20 Kilo schweren Rucksack am Buckel geht einem dann schnell die Kraft aus“, erklärt Christoph Preimesberger, Chef der OÖ. Bergrettung, der mit einem Freund die Bergung übernahm.

Zufällig in der Diensthütte der Bergrettung
Denn die beiden Bayern schlugen gegen 19 Uhr per Notruf Alarm. Sie hatten sich völlig erschöpft wenige hundert Meter unterhalb der Simonyhütte ein Schnee-Biwak gebaut und warteten dort auf Hilfe. Preimesberger war mit einem Freund zufällig in der Diensthütte der Bergrettung nahe dem Wiesberghaus, das auch zu hat. Sie bargen das Duo, brachten es zu der eine Stunde entfernten Hütte.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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