18.12.2019 11:45 |

Down Under stöhnt

Australien: Dürre, Brände - und 41 Grad im Schnitt

Als wären die seit Jahren andauernde Dürre und die seit Wochen wütenden Buschbrände nicht schlimm genug, erschwert in Australien nun auch noch eine Rekordhitze den aussichtslos scheinenden Kampf gegen die Flammen und die Verödung weiter Landstriche. Wie das staatliche Amt für Meteorologie mitteilte, war die landesweite durchschnittliche Höchsttemperatur am Dienstag mit 40,9 Grad so hoch wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen (siehe auch Video oben). In der Ortschaft Seduna im Bundesstaat South Australia wurden gar 46,5 Grad gemessen.

In den kommenden Tagen wird dieser Wert wohl noch übertroffen werden: Während die heißen Luftmassen durch das Land ziehen, erwartet die Behörde besonders im Landesinneren und im Süden Extremtemperaturen. Im Südosten Australiens bestehe durch die Hitze zudem eine stark erhöhte Feuergefahr, hieß es.

Flammen hinterlassen Tote und Zerstörung
Nach Angaben der Behörden haben die Buschbrände in Australien, das seit rund drei Jahren unter der schlimmsten Dürre in der Geschichte des Landes leidet, seit Oktober rund 2,7 Millionen Hektar Land vernichtet. Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben, mehr als 1000 Häuser wurden zerstört. Allein im östlichen Bundesstaat New South Wales kämpfen Feuerwehrleute derzeit gegen rund 100 Brände.

Regierungschef chillt „wohlverdient“ auf Hawaii
Zuletzt setzte es heftige Kritik an Premier Scott Morrison, weil er trotz der dramatischen Situation das Land verließ und mit seiner Frau und den beiden Töchtern laut Medienberichten auf Hawaii urlaubt.

Morrisons Büro wollte sich dazu nicht näher äußern, Schatzkanzler Josh Frydenberg allerdings erklärte, der Regierungschef habe sich „eine wohlverdiente Pause“ genommen und befinde sich mit seiner Familie in Übersee.

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