Konsumentenschutz:

Nicht auf eine Freizeit-Versicherung pfeifen

Die Ski werden gewachst und ein Skiausflug geplant. Bei aller Vorfreude auf Wintersport sollte man auch einen Blick in die Versicherungspolicen machen. Ein Sportunfall könnte sonst teuer kommen. „Wer viel in den Bergen ist, braucht eine Versicherung gegen Freizeitunfälle“, rät Ulrike Weiß vom Konsumentenschutz.

Mit einer Rechnung von mehr als 8000 Euro sah sich eine Gosauerin konfrontiert, nachdem sie nach einem unverschuldeten Bergunfall vom ÖAMTC-Hubschrauber geborgen worden war. Sie war nicht versichert. Die „Krone“-Ombudsfrau hat über den Fall berichtet.

Krankenversicherung zahlte nicht
Die Krankenversicherung übernahm die Kosten nicht. Sie zahlt bei Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Bereich nur Transportkosten, wenn es sich um eine besonders schwere, lebensbedrohliche oder lebensgefährliche Verletzung handelt. Ein offener Unterarmbruch reichte nicht aus

Vereinsmitgliedschaft zahlt sich aus
95 bis 97 Prozent der Österreicher haben eine Versicherung für Transportkosten nach Freizeitunfällen. „In so einem Fall zahlt sich eine Mitgliedschaft beim Alpenverein, der Bergrettung, den Naturfreunden, bei einem Sportverein oder Autofahrerklub oder eine Kreditkarte aus“, so Konsumentenschützerin Weiß.

Policen durchsehen
Zum Jahresende sollte man einen Blick in die Mappe mit den Versicherungspolicen werfen, rät die Konsumentenschützerin. „Und prüfen, welche Versicherung man benötigt oder nicht mehr braucht.“ Wichtig auch bei Freizeitunfällen: die Haftpflichtversicherung. „Die Haftpflicht ist in der Hausratversicherung enthalten. Kinder sind mitversichert. Darauf sollte man achten, wenn junge Menschen von daheim ausziehen und dann vielleicht nicht mehr versichert sind.“

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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Montag, 24. Februar 2020
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