11.12.2019 12:52 |

Zurück in den Urwald

„Jumanji 2“: Wie gut ist das neue Level?

Vom Brettspiel „Jumanji“ ging es 2017 ab in die Spielkonsole und nun mit „Jumanji: The Next Level“ ganz offiziell in die dritte Runde der fantastischen Abenteuerwelt. Mit von der Partei ist wieder das Kernteam rund um Dr. Smolder Bravestone, gespielt von Hollywood-Star Dwayne Johnson, und Ruby Roundhouse (Karen Gillan; „Avengers: Endgame“). krone.at verlost affenstarke Fan-Ausrüstung für die Fortsetzung des Weihnachtsblockbusters.

Die ursprüngliche Geschichte rund um das Brettspiel „Jumanji“ basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Chris Van Allsburg und dem Spiel Parcheesi, einer abgewandelten Form von „Mensch-Ärgere-Dich-Nicht“. Ein Erfolgrezept, wie man anhand des Franchise sehen kann, zu dem mittlerweile neben zwei weiteren Filmen auch schon einige Videospiele hinzugekommen sind. Was gibt es denn auch Schöneres, als in ein mörderisches Spiel gezogen zu werden, aus dem ein Entkommen nur möglich ist, wenn es durchgespielt wurde? Falls das überhaupt zu schaffen ist.

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Wie schon im ersten Teil der neuen Reihe bilden vier Freunde den Mittelpunkt der Geschichte. Sie lernten sich beim Nachsitzen kennen und wurden 2017 in die sagenumwobene und gemeingefährliche Welt von „Jumanji“ gezogen. Dort besetzte die schüchterne Streberin Martha den Avatar der Tanzkämpferin Ruby Roundhouse, gespielt von Karen Gillan. Spencer, der Nerd der Gruppe, wurde zum muskelbepackten Dr. Smolder Bravestone, verkörpert von Dwayne „The Rock“ Johnson („Fast & Furious“-Reihe).

Der Highschool-Sportler Anthony „Fridge“ Johnson landete im zwei Köpfe kleineren Körper des Zoologen Franklin „Mouse“ Finbar (Kevin Hart, „Night School“) und die selfiesüchtige Schönheit Bethany endete im Körper eines Kartographen, Professor Sheldon „Shelly“ Oberon (Jack Black, „Gänsehaut“). Nachdem die Gruppe in „Willkommen im Dschungel“ nur knapp und mit jeweils ihrem letzten Leben entkommen sind, zerstörte Fridge die Konsole samt Spiel. „Jumanji“ war damit vermeintlich ein für alle Mal besiegt.

Aufstieg in Level 2
Kenner der Serie wissen allerdings, dass das Spiel sich weder von Steinen noch von Bowlingkugeln aufhalten lässt, also verwundert seine Rückkehr nicht wirklich. Um den Zeitgeist zu treffen, dreht sich der neue Film zu Beginn um das Älterwerden der vier Freunde. Spencer lebt mittlerweile in New York und fühlt sich abgeschottet vom Rest seines „Teams“ - und wie das so ist, wenn man jung ist und dumme Entscheidungen trifft, beginnt er die Konsole zu reparieren, und wird prompt wieder zurück ins Spiel gezogen.

Während Fridge und Martha ihm nachfolgen, landen zwei unerwartete Zusatzcharaktere im Spiel. Während Bethany den Sprung nicht geschafft hat, packte sich die magische Macht von „Jumanji“ Spencers Großvater (der großartige Danny DeVito, „It‘s always sunny in Philadelphia“) und dessen früheren Freund und Arbeitskollegen Milo (Danny Glover, „Lethal Weapon“-Filmreihe).

War der erste Teil schon verwirrend mit den vielen vertauschten Charaktern, so wird es nun eine Ecke schlimmer. Zwischen den alten Leuten, die noch nie ein Videospiel gespielt haben, und der drohenden Gefahr durch „Jürgen den Brutalen“ - den Endgegner dieses Teils - versuchen die Freunde nicht nur Spencer zu finden sondern auch ihren eigenen Rythmus.

Viele Anspielungen auf die 90er-Jahre
Zwischen „Freaky Friday“ und einem typischen Coming-of-Age-Film wirkt das „Next Level“ etwas schwächer als der Vorgänger, kann aber trotzdem Fans überzeugen. Mit netten Wiedersehen mit alten Charakteren und allerlei Anspielungen auf diverse Spiele und Filme der 90er-Jahre sorgt der Film für unterhaltsames Popcorn-Kino. Ob und wie weit das Ende von „Jumanji“ wirklich das Ende bedeutet, darf jeder Zuseher am Ende für sich selbst entscheiden ...

Kinostart von „Jumanji: The Next Level“: 12. Dezember. krone.at verlost abenteuerliche Fan-Pakete - bis zum Rand voll mit Dschungel-Merchandise.

Anna Krupitza
Anna Krupitza
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