Schon wieder eine Panne von Ferrari! Diesmal patzte der stolze Formel-1-Rennstall im Qualifying für den Großen Preis von Abu Dhabi: Charles Leclerc verpasste seine letzte fliegende Runde, weil die Autos zu spät in Q3 geschickt wurde. Klassisch verkalkuliert.
Die Nachwehen zum Crash beim Grand Prix von Brasilien sind noch kaum abgeklungen, da brodelt‘s schon wieder in Rot. Die Team-Strategen schickten am Samstag im Q3 ihre Autos so spät in die letzte Outlap, dass es nur noch Vettel rechtzeitig über die Startlinie schaffte. Dennoch musste er sich hinter Leclerc mit Platz vier begnügen.
„Riskantes Management“
„Es war ein riskantes Zeitmanagement“, gestand Leclerc: „Ich wollte Seb aber nicht überholen und habe gewusst, dass nicht viel Zeit übrig ist und es eng wird. Wir müssen das analysieren.“ Vettel meinte zu dem Vorfall: "Alex Albon musste vor mir vom Gas gehen, weil er einen McLaren vor sich hatte. Schade, denn meine Reifen waren sehr kalt. In der ersten Kurve habe ich es schon verloren, Charles konnte die Rune gar nicht starten.
„Bewusste Entscheidung“
Laut Teamchef Mattia Binotto habe man bewusst Risiko genommen. „Heute hat es nicht funktioniert“, zitiert ihn „motorsport-total.com“. „Wir wollten zum spätestmöglichen Zeitpunkt auf der Strecke sein. Also sind wir als letztes Team aus der Box gefahren. Wir wussten, dass es eng werden würde. Leider war es wegen des Verkehrs zu eng.“








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