Im Innviertel:

Polizisten entdeckten nach Brand Cannabis-Plantage

Tja, das ist wohl doppeltes Pech: Ein 56-Jähriger Innviertler schlief im Bett mit einer Zigarette ein. Er konnte zwar flüchten, aber der Wohnraum wurde total zerstört. Und Polizisten entdeckten dem Brand auch noch seine Cannabis-Zucht!

Ein 56-Jähriger aus dem Bezirk Schärding rauchte am 17. November 2019 gegen 9.30 Uhr in seinem Wohn- und Schlafzimmer im Bezirk Schärding eine Zigarette. Dabei schlief er nach eigenen Angaben ein und das Bett geriet durch die brennende Zigarette in Brand. Der Wohnungsinhaber wurde durch die Rauchentwicklung munter und konnte sich aus eigener Kraft aus dem Wohnhaus retten. Von ihm selbständig durchgeführte Löschversuche waren erfolglos, ein Nachbar verständigte die Einsatzkräfte.

Ins Krankenhaus eingeliefert
Die Feuerwehr Matzing konnte den Brand löschen, der 56-Jährige wurde ins Krankenhaus Schärding eingeliefert. Der Wohnraum wurde durch das Feuer total zerstört.

Polizisten hatten den richtigen Riecher
Im Zuge der Brandbekämpfung und den polizeilichen Ermittlungen fanden die Polizisten im Nebengebäude des Wohnhauses eine professionelle Cannabis-Indoor-Plantage vor. Aus diesem Grund ordnete die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis eine Hausdurchsuchung an, bei der zwei Grow Zelte mit technischem Equipment und 41 aufgezüchtete und bereits in der Blüte stehende Cannabispflanzen sichergestellt wurden. Ebenso wurden 97 Gramm bereits abgeerntetes Marihuana von einer vergangenen Aufzucht beschlagnahmt. Im Zuge der weiteren Ermittlungen gestand der Beschuldigte, dass ein Teil des gewonnen Marihuanas für den Weiterverkauf bestimmt gewesen wäre.

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