11.11.2019 15:00 |

Betrüger gefasst

7400-Euro-Pelzmantel aus Sibirien kam nie an

Beachtlicher Ermittlungserfolg mehr als 5000 Kilometer von unserer Grenze entfernt: Eine Frau aus Österreich hoffte im Internet auf das große Schnäppchen - und überwies für einen angebotenen Pelzmantel 7400 Euro. Doch die Ware kam nie an, und der Verkäufer existierte plötzlich nicht mehr. Nun klickten in Sibirien für einen mutmaßlichen Betrüger (25) die Handschellen.

Die Dunkelziffer der Opfer, die im Internet auf vermeintliche Schnäppchen-Angebote und Betrugsbanden hereinfallen, ist laut Ermittlern groß. Nur wenige wenden sich – offenbar aus Scham – an die Polizei. Anders jene Österreicherin, die nun einem Russen zum Verhängnis wurde. Sie hatte über einen angeblichen Onlineshop einen Nerzmantel bestellt. 7400 Euro überwies die leichtgläubige Interessentin auf ein Girokonto. Dann brach der Kontakt zwischen der Österreicherin und dem Verkäufer ab.

Auf Nachrichten wurde einfach nicht reagiert. Und wenig überraschend: Das pelzige Objekt der Begierde kam nie an. Was sich die Frau nicht gefallen ließ – sie erstattete Anzeige und brachte den Fall ins Rollen.

Mit Erfolg: Durch akribische Ermittlungen wurde jetzt, rund 5000 Kilometer von uns entfernt, in Krasnojarsk im tiefsten Sibirien, dem mutmaßlichen Betrüger das Handwerk gelegt. Wie sich herausstellte, dürfte der Verdächtige (25) noch einige Opfer mehr in seine Falle gelockt haben.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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