08.11.2019 19:56 |

Auch bedingte Haft

Nazi-Tatoos und Parolen: Bursche muss KZ besuchen

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde Freitag am Klagenfurter Schwurgericht ein 17-Jähriger wegen Wiederbetätigung zu sechs Monaten bedingter Haft verurteilt. Zusätzlich muss sich der Jugendliche einem Antifaschismustraining unterziehen. Das beinhaltet auch einen Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers in Mauthausen.

Vielleicht bringt ihn das ab von den Werten, die ihn Stiefvater und Stiefgroßvater gelehrt hatten. Schon mit 14 hat der Bursche nämlich Parolen wie „Heil Hitler“ und „Sieg Heil“ gerufen. Seine Unterarme sind mit SS-Runen, Hakenkreuzen und der Zahl 88, die für „Heil Hitler“ steht, verziert.

Aufgrund der Erziehung erachtet der 17-jährige Bursche Randgruppen als minderwertig; deshalb hat er auch die Betreuering in seiner Wohngemeinschaft beschimpft, weil sie aus der Dominikanischen Republik stammt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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