24 falsche Bescheide

Tempobolzer sollten je 1000 Euro Buße blechen

Ein Rechtsanwalt schlug als Erster Alarm, dass hier etwas nicht stimmt. Die BH Gmunden hatte 24 Schnellfahrern aufgrund eines Fehlers für geringe Tempo-Überschreitungen jeweils Anonymverfügungen über 1000 Euro geschickt. Die BH hat sich entschuldigt.

„Bei uns wurde eine falsche Nummer im System eingegeben, die Anonymverfügungen dann automatisch rausgeschickt“, erklärt Bezirkshauptmann Alois Lanz den Behördenirrtum. Die 24 betroffenen Temposünder wurden brieflich informiert. Tatsächlich hatte ohnedies noch keiner die 1000 Euro-Strafe einbezahlt. Lanz entschuldigt sich, verweist aber auch darauf, dass „seine“ BH jährlich 170.000 Strafmandate ausstellen würde.

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Donnerstag, 27. Februar 2020
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