30.10.2019 14:00 |

„Scary Stories“

Schaurig-schöne „Böse-Nacht-Geschichten“ im Kino

Was wäre, wenn das, wovor wir uns am meisten fürchten, plötzlich wahr würde? Die Horrorgeschichten aus der Buchtrilogie „Scary Stories to tell in the Dark“ sind in den USA Kult, hierzulande aber kaum bekannt. Das ändert sich nun auf schaurig-schöne Weise, denn pünktlich zu Halloween bringen Regisseur André Øvredal und Produzent Guillermo del Toro die „Scary Stories“ (Kinostart 31.10.), die Geschichten unserer verborgensten Ängste, dank blutiger Spezialeffekte so richtig gruselig auf die große Leinwand.

Schaurige Legenden, Horror-Stories, übernatürliche Wesen: Gehören sie wirklich ins Reich der Phantasie? Die Antwort auf diese Frage bekommen in der Verfilmung der Kult-Geschichten von Autor Alvin Schwartz und Illustrator Stephen Gammel eine Gruppe Jugendlicher in der Halloween-Nacht auf furchterregende und äußerst schmerzliche Art und Weise serviert.

Teenager entdecken Buch in Horror-Haus
Angesiedelt sind die Horror-Geschichten in den USA des Jahres 1968, kommen also - eine erfrischende und willkommene Abwechslung-  zur Gänze ohne Smartphones und andere Gerätschaften des modernen Alltagslebens aus. Schnell mal per WhatsApp oder Twitter bei Gefahr um Hilfe rufen, steht nicht auf der Tagesordnung, wenn in der Kleinstadt Mill Valley die Nacht der Nächte des Gruselns gefeiert wird.

Als Stella (Zoe Margaret Colletti) zu Hallowenn in einem verlassenen Haus das Buch von Sarah Bellows - ein Relikt voller Geheimnisse - findet, beginnt für die Teenager ein Horror-Trip. Nicht nur sind die Geschichten in dem Buch mit Blut geschrieben und offensichtlich auch wahr, sondern das Buch beginnt schon bald wie von Geisterhand neue, schreckliche Erzählungen über die Kids zu schreiben.

Geschichten sind in den USA längst Kult
Ob es Ramón (Michael Garza), Stella ( Zoe Margaret Colletti), Chuck (Austin Zajur) und Auggie (Gabriel Rush) gelingt, die Geister, die sie riefen, wieder loszuwerden, das erzählt Regisseur André Øvredal auf äußerst unterhaltsame Art und Weise perfekt gemacht für einen Gruselabend in einem dunklen Kinosaal. „Scary Stories to tell in the Dark“ führt das Publikum jedenfalls erfolgreich in die berühmte Sammlung illustrierter Geschichten von Alvin Schwartz ein. Schwartz‘ Horror ist im deutschsprachigen Raum bedauerlicherweise kaum bekannt, genießt aber völlig zu Recht seit einiger Zeit Kultstatus im englischsprachigen Raum.

Øvredal, für seine außergewöhnlichen Filme („Trollhunter“, „The Autopsy of Jane Doe“) abseits des Mainstreams bekannt, schafft es mühelos, die Originalgeschichten vom Papier auf die große Leinwand zu transportieren und liefert einen - auch dank seiner liebevoll gestalteten Spezialeffekte - neuen Klassiker des Jugendhorrors ab. „Scary stories to tell in the dark“ ist nicht nur einer der unterhaltsamsten Horrorfilme des Jahres, sondern auch einer der besten Horrorfilme für Kinder überhaupt.

Harald Dragan
Harald Dragan
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