Vermisste Gemälde:

„Kunstdiebstahl“ erwies sich als Erinnerungslücke

Am Wochenende wurde der Polizei der Diebstahl von zwei Kunstgemälden des oberösterreichischen Malers Anton Lutz aus einem Haus in Altmünster gemeldet - wie berichtet. Nun gibt es einen Fahndungswiderruf: Die Bilder waren nur besonders sicher verwahrt worden.

Gerade eben waren die beiden Bilder „Rhododendren im Keramikkrug“ (1958) und ein aquarellierter „Blick ins Donautal“ (1919) des Malers Anton Lutz (1894-1992) noch auf der Fahndungsliste. Sie sollen - wie berichtet - aus einem Privathaus in Altmünster gestohlen worden sein. Nun sind sie wieder aufgetaucht: „Die Anzeigerin war offenbar verwirrt“, sagt Gottfried Mittendorfer, Kommandant des Polizeipostens Altmünster.

Zum Schutz abgehängt
Aufgrund von Umbauarbeiten waren die Bilder abgehängt und „bei einem Verwandten sicher verwahrt worden“, so Mittendorfer. Die wertvollen Bilder sollten nicht beschädigt werden. Die Dame hatte sich nicht mehr daran erinnert.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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