Müllentsorgungsanlage

Ermittler suchen nach der Ursache für Explosion

Am Tag 1 nach der Explosion in der Energie AG-Entsorgungsanlage in Hörsching dreht sich alles um die Fragen der Brandursache und der Schadenshöhe. Bevor Sachverständige auf das Gelände durften, wurde das Dach einer Halle abgehoben. Einsturzgefahr!

Am frühen Freitagnachmittag prüfte ein Brandsachverständiger noch einmal die Sicherheit am Gelände in Hörsching. Die Staatsanwaltschaft Linz ermittelt derzeit wegen eines Fahrlässigkeitsdeliktes. Brand- und Explosionsermittler sowie die Tatortgruppe zur Spurensicherung suchen nun nach der Brandursache, auch die Schadenshöhe - bei der Energie AG rechnet man damit, dass es in die Millionen geht - muss ermittelt werden.„Ein Problem dabei ist auch die Schadstoffbelastung am Brandort. Die Untersuchung wird einige Tage dauern“, erklärt Alexander Riedler vom LKA.

Kein Müllnotstand
Müllnotstand droht einstweilen nicht. Die Energie AG hatte einen Plan B. Plastikabfälle werden nun etwa auf ihr Gelände am Bäckermühlweg „umgeleitet“.

Ruf nach Brandverletzten-Station
Die drei Schwerverletzten der Explosion werden in Linz, Wien und München auf den Intensivstationen behandelt. Dazu fordert die Gewerkschaft: „Die Brandverletzten-Station muss rasch nach Linz zurück!“

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