08.10.2019 22:15 |

Künstliche Intelligenz

Fraunhofer-Forschungszentrum Klagenfurt eröffnet

In Produktionsprozessen, im Gesundheitswesen, ja sogar in Zahnbürsten übernimmt die Künstliche Intelligenz (KI) immer mehr Aufgaben. Damit heimische Industrie und Wirtschaft den Anschluss nicht verlieren, unterstützt ein jetzt eröffnetes Fraunhofer-Forschungszentrum Unternehmen bei den digitalen Megatrends.

Die Roboterarme sind ständig in Bewegung, alles läuft automatisch und vernetzt. Auch in der Logistik übernimmt der Computer das Kommando: Digitalisierung, Industrie 4.0 und KI sind auch in heimischen Betrieben bereits Realität; Ob es uns geheuer ist, oder nicht. „Die Digitalisierung ist ein Muss. Wer nicht auf Spitzenniveau ist, fällt zurück. Auch im Tourismus, Gesundheits- und Pflegebereich sollen mittels KI neue Anwendungsfelder, Geschäftsmodelle und Prozessverbesserungen erzielt werden“, betont Wilfried Sihn, Geschäftsführer von Fraunhofer Austria, bei der Filialeröffnung in Klagenfurt.

Neue Innovationszentren in Kärnten
Damit unsere Unternehmen und der Wirtschaftsstandort den Anschluss und Leitbetriebe ihre Vorreiterrolle nicht verlieren, setzen Stadt Klagenfurt, Land, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Co. auf das neue Innovationszentrum (KI4Life).

Hier werden Experten Klein- und Mittelbetriebe bei der Umsetzung und Anwendung von Digitalisierung unterstützen, im Auftrag forschen und das Wissen aus dem Fraunhofer-Netzwerk (weltweit 26.000 Forscher) der Uni, FH, Industrie und weiterer bündeln. Technologiereferentin Gaby Schaunig: „Unsere Unternehmen aller Größen brauchen die Unterstützung in den Zukunftsthemen.“


Die Finanzierung der ersten drei Jahre ist mit dem Budget von sieben Millionen Euro gesichert. Seit Anfang Oktober wird im Zentrum gearbeitet, im Vollausbau sollen 15 Mitarbeiter im Lakeside Park beschäftigt werden. Wie Uni-Rektor Oliver Vitouch versichert, würden im Zuge der Forschung auch kritische Aspekte der Digitalisierung beleuchtet. Bereiche wie Ethik, Gesundheit, Arbeits- und Lebenswelt sind betroffen.

Thomas Leitner
Thomas Leitner
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