06.10.2019 11:20 |

Journalist verletzt

Drogengangster vor laufender Kamera erschossen

Ein Drogengangster ist in Mexiko vor laufender Kamera erschossen worden. Der Mann wurde am Freitagabend gerade von einem Journalisten des US-Senders National Geographic interviewt, als bewaffnete Mitglieder einer rivalisierenden Drogengang das Feuer eröffneten. Auch der Reporter wurde durch eine Kugel verletzt.

Das Interview mit dem Kriminellen fand am Freitagabend in der Verbrechenshochburg Ciudad Juarez statt, als es zu den tödlichen Schüssen kam.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Chihuahua wurde der Journalist von einer Kugel ins Bein getroffen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Die übrigen Mitglieder des Drehteams seien Samstagfrüh in die USA zurückgereist.

In Mexiko liefern sich rivalisierende Banden seit Jahren einen blutigen Krieg um die Vorherrschaft über den Drogenhandel. Mehr als 200.000 Menschen wurden dabei seit 2006 ermordet. Damals startete die Regierung unter Einsatz der Armee einen Feldzug gegen die Drogenkartelle. Kritiker machen diesen Einsatz maßgeblich für den Anstieg der Morde verantwortlich.

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