Pendlerparkplatz:

„Dieser Bau grenzt an einen Schildbürgerstreich“

Lange Zeit hing die Errichtung eines Pendlerparkplatzes in Freistadt an einem seidenen Faden. Nun wird gebaut! Allerdings in zwei Etappen. Und das sorgt für den nächsten Wirbel in der Bezirkshauptstadt. Rainer Widmann von der Bürgerliste Wiff befürchtet Mehrkosten und spricht von einem Schildbürgerstreich.

„Eine Umsetzung 2020 wäre super. Der Ball liegt nun beim Land“, ist die Freistädter Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer (VP) in Sachen Pendlerparkplatzbau frohen Mutes. Alle zehn Nachbargemeinden stimmten der Beteiligung am Projekt zu. Sie steuern rund 240.000 der 2,1 Millionen € bei. Aus Freistadt werden weitere 300.000 € fließen. „Wir sind als Stadt auch Vertragspartner“, stellt Paruta-Teufer fest.

Zuerst 110 Stellplätze
Fix ist, dass nicht das gesamte Grundstück auf einmal verbaut wird. Zunächst werden nur 110 Abstellplätze errichtet. Ob weitere 130 notwendig sind, soll eine Evaluierung klären. Rainer Widmann von der Bürgerliste Wiff hat dafür kein Verständnis: „Das grenzt an einen Schildbürgerstreich. Wenn wir zweimal eine Baustelle einrichten müssen und dann auch noch die Indexsteigerung mitkalkulieren, wird der Bau noch einmal deutlich teurer!“

„Wichtige Entlastung“
FPÖ-Bezirkssprecher Peter Handlos sieht das weniger kritisch: „Ob es die beste Lösung ist, darüber lässt sich streiten. Wir haben aber eine Alternative gesucht und gefunden. Für die Pendler ist es eine wichtige Entlastung.“ Der Freistädter SP-Stadtvize Christian Gratzl meint: „Das Allerwichtigste ist, dass nun endlich rasch gebaut wird!“

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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