29.09.2019 06:00 |

Nach Mega-Pleite

Austrian Airlines fliegen jetzt Cook-Opfer heim!

Verstörende Urlaubsszenen machten seit der Mega-Pleite von Thomas Cook die Runde: Was die Bucher erleben mussten, warf ein schiefes Licht auf die Branche. Securities zerren an abreisenden Touristen, einkassierte Pässe und wilde Schreiduelle wegen offener Rechnungen. Die AUA machen bei dem schmutzigen Spiel nicht mit!

Aufatmen bei vielen gestrandeten Österreichern, die teils doppelt den Aufenthalt zahlen mussten und gar nicht wussten, wie sie wieder heimkommen. Um die Rückreise zu vereinfachen, haben die AUA mit Allianz Worldwide Partners (AWP) vereinbart, dass sie direkt für diese Kosten aufkommen, heißt es aus dem Unternehmen. Aufgrund der Pauschalreiseverordnung bzw. der enthaltenen Insolvenzversicherung hätten die Passagiere ohnehin Anspruch auf Kostenerstattung gehabt. „Mit unserer Lösung wird es für alle Beteiligten einfacher“, so ein Sprecher.

Die Austrian Airlines fliegen daher alle Passagiere, deren Rückflug über Thomas Cook gebucht worden ist, von ihrem Zielort nach Hause. Das gilt für Kos und Destinationen wie etwa Rhodos oder Heraklion. „Für weitere Fragen verweisen wir die Passagiere auf das Reisebüro oder den Abwickler Allianz Worldwide Partners.“

Für Gäste, die sich bereits im Urlaub befinden und deren Reise einen Sicherungsschein enthält, gilt, sie können ihren Urlaub weiter bis zum geplanten Ende fortführen. Hotelpartner sowie die Transferagenturen und Airline-Partner haben eine Kostenübernahmeerklärung der Insolvenzversicherung erhalten. Hotels in den Urlaubsgebieten haben also keinen Grund, Urlauber aus Angst vor Zahlungsschwierigkeiten des Reiseveranstalters zur Kasse zu bitten. Der Insolvenzversicherer sei zudem verpflichtet, die Reisenden zurückzubringen, heißt es aus Deutschland.

Florian Hitz, Kronen Zeitung

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