25.09.2019 12:29 |

Täglich Desinfektion

Hepatitis A-Erkrankte in Klagenfurter Gymnasium

Zwingt Hepatitis A einen älteren Patienten mit Leberentzündung ins Krankenhaus, ist die Erkrankung bei jüngeren nicht ganz so dramatisch: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Gelenksschmerzen, Fieber, Müdigkeit - „ein grippiges Gefühl“ und eventuell Gelbsucht. Wie nun bekannt wurde, ist eine Klagenfurter Schülerin daran erkrankt. In der sechswöchigen Inkubationszeit werden die Klassenzimmer zweimal täglich desinfiziert. Gerade für Kinder, die ja täglich eng mit anderen Kindern zusammen sind, wird eine Impfung empfohlen.

„Die Schülerin war ja in den letzten Schultagen vor Ausbruch der Krankheit schon infektiös. Es könnten sich also bereits andere Schüler angesteckt haben. Da die Inkubationszeit sechs Wochen beträgt, kann darüber erst in sechs Wochen Genaues gesagt werden. Bis dahin werden die Zimmer in der Schule aber zweimal täglich desinfiziert“, so Stadtphysika Birgit Trattler. Die Leiterin des Gesundheitsamtes erklärt: „Je jünger der Patient, desto weniger schlimm ist das Krankheitsbild. Ältere Patienten müssen meist mit Leberentzündung ins Spital, wenn sie an Hepatitis erkrankt sind.“ Das nun betroffene Mädchen wird ambulant betreut.

„Die Erkrankung ist ein Einzelfall, kein Ausbruch“, gibt Trattler Entwarnung. Die Keime befinden sich im Stuhl; bei mangelnder Hygiene können sie leicht über Schmierinfektion weitergetragen werden. „Wir empfehlen daher vor allem bei Kindern die Impfung. Und an der betroffenen Schule wird nun zusätzlich zu den Desinfektionen der Räume großer Wert auf Handhygiene gelegt.“

Sondertermine für Hepatitis-Impfungen am Gesundheitsamt Klagenfurt in der Bahnhofstraße 35: morgen, 26. September, 14 bis 16 Uhr.

Christina Natascha Kogler
Christina Natascha Kogler
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