24.09.2019 15:00 |

Zonen und Gebühr

Stadt Wien bittet jetzt Ticket-Mozarts zur Kasse

Lästige Ticketverkäufer in Mozartkostümen sorgen seit Jahren in der Wiener Innenstadt für Ärger. Einheimische und Touristen geht die aufdringliche Kartenkeilerei gehörig auf die Nerven. Mit neuen Regeln will der Landtag das Treiben nun eindämmen. Die Eckpunkte: eine monatliche Gebühr für jeden Verkäufer und eine Festlegung von Zonen.

Bei den Mozartverkäufern kommt noch hinzu, dass die angebotenen Karten nicht immer das versprochene Musikerlebnis garantieren. Einige Kunden berichteten von Konzerten mit wenig künstlerischer Qualität. Künftig wird sich für die Mozarts einiges ändern, denn die Benützung des öffentlichen Raumes ist nicht mehr kostenlos: Pro Ticketverkäufer ist ab Jänner 2020 eine Abgabe von 150 Euro pro Monat fällig.

Separate Verkaufszonen
Durch das neue Regelwerk können künftig genaue Zonen festgelegt werden, in denen die Ticketverkäufer ihrem Geschäft nachgehen dürfen. Gleichzeitig ist es möglich, die Zahl der Mozarts dort auch noch zu beschränken. Die Nutzungskonzepte werden gemeinsam von der MA 46 (Verkehrsorganisation) mit dem Bezirk und der Wirtschaftskammer ausgearbeitet.

„Wildwuchs etwas reduzieren“
Beschlossen wird das neue Regelwerk am Freitag im Landtag. Positiv sieht es auch die Wirtschaftskammer: „Es wird den Wildwuchs etwas reduzieren und das Shopping-Ambiente für die Kunden erhöhen“, meint Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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