20.09.2019 06:00 |

„Krone“-Ombudsfrau

Brillen-Onlineshop sorgt bei Lesern für Ärger

Weder mit der Qualität noch mit dem Preis oder Kundenservice sind zwei Leserinnen zufrieden, nachdem sie bei dem Brillen-Onlineshop eingekauft hatten. Statt sich mit den Beschwerden auseinanderzusetzen, geht brillen.at aber lieber auf Tauchstation. Kann oder will man die Probleme dort einfach nicht sehen?

Mit Premiumqualität bei einem Optiker in der Nähe wirbt der Onlineshop. Marianne S. aus Oberösterreich wollte dieses Angebot nutzen. Schon beim ersten Termin war klar, zu dem günstigen Preis aus der Werbung wird sie keine Gleitsichtbrillen bekommen. Sie kosteten mehr als das Dreifache. Und passten nicht einmal. „Meine Augenärztin hat festgestellt, dass die Achse falsch ist. Daher verschwimmt auf einem Auge alles. Der Optiker teilte mir nur mit, dass sein Vertrag mit brillen.at abgelaufen ist und ich woanders hingehen müsse“, ärgert sich die Leserin. Dort meinte man dann lapidar, der Fehler sei nicht nennenswert. Bei einer weiteren Beschwerde wurde Frau S. von brillen.at angeboten, ihre Gleitsichtbrillen auf Fern- oder Lesebrillen umzutauschen. Beides braucht die Kundin aber nicht!

Bereits im Mai 2018 hat sich Edith E. aus Wien Gleitsichtbrillen über denselben Onlineshop anfertigen lassen. Bezahlen sollte sie dafür in 24 Monatsraten. Die erste Rate abgebucht hat die Firma aber erst im März 2019! Trotz mehrfacher Nachfrage der Kundin. Diese hat schließlich entschieden, den restlichen Betrag von 355 Euro auf einmal einzuzahlen, damit das erledigt ist. Seither bekommt sie von brillen.at Mahnungen. „Dafür, dass ich als Kundin dafür gekämpft habe, dass ich die Brillen bezahlen darf, soll ich nun noch 40 Euro Mahngebühr bezahlen“, ist die Wienerin empört.

Leider hat es brillen.at auch nicht geschafft, der Ombudsfrau auf Anfragen zu antworten. Sieht man dort etwa schlecht?

 Ombudsfrau
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