17.09.2019 10:17 |

Mutter niedergestochen

Banalitäten als Auslöser für Messerattacke

Jener 45 Jahre alte Mann, der am Sonntag in der gemeinsamen Wohnung im Vorarlberger Hohenems seiner Mutter ein Messer in den Rücken stach, hat bis dato nicht zu dem blutigen Angriff befragt werden können. Wie bisherige Ermittlungen ergaben, dürften Banalitäten zur Tat geführt haben. Wie es hieß, dürfte der Verdächtige „aus geringfügigem Anlass auf seine Mutter losgegangen sein“, so die Polizei. Der Verdächtige befindet sich nach wie vor im Landesnervenkrankenhaus Rankweil.

Der 45-Jährige leide laut Polizei bereits seit Längerem an einer psychischen Erkrankung, sei strafrechtlich bislang aber noch nicht in Erscheinung getreten. Mutter und Sohn dürften am Sonntag gegen Mittag in Streit geraten sein. Plötzlich griff der 45-Jährige zu einem Küchenmesser und stach es seiner 74 Jahre alten Mutter in den Rücken. 

Sohn sperrte sich nach Angriff in Zimmer ein
Schwer verletzt brach die Pensionistin zusammen, der Sohn lief nach dem Angriff in sein Zimmer und sperrte sich ein. Als gegen 14.30 Uhr der Lebensgefährte der Frau nach Hause kam, entdeckte er die Frau schwer verletzt am Boden und alarmierte die Einsatzkräfte. Neben der Rettung rückte auch die Polizei an - und zwar mit 35 Mann.

Noch während die Schwerverletzte erstversorgt und stabilisiert wurde, konnte der mutmaßliche Täter festgenommen werden. Er leistete dabei keinerlei Widerstand und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft schließlich in die Landesnervenklinik überwiesen. Seine Mutter wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht.

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