09.09.2019 22:59 |

Loch in Rumpf gebohrt

Alle Seeleute aus gekentertem Frachter gerettet

Nach dem Kentern eines Frachters vor der Südostküste der USA sind die vier eingeschlossenen Besatzungsmitglieder gerettet worden. Die US-Küstenwache teilte in der Nacht auf Dienstag mit, es sei gelungen, die Männer aus dem Rumpf des Schiffes zu befreien. Beim einem Seemann hatte sich die Rettung äußerst schwierig gestaltet - er saß in einem Maschinenraum hinter Glas fest.

Die „Golden Ray“ war in der Nacht auf Sonntag vor der Küste des US-Bundesstaats Georgia nahe dem Hafen der Stadt Brunswick in Schieflage geraten und gekentert. Der Grund ist nach Angaben der US-Küstenwache noch unklar.

An Bord befanden 24 Menschen. 20 Personen waren sofort gerettet worden, vier galten zunächst als vermisst. Nach der Havarie hatte das südkoreanische Außenministerium mitgeteilt, es handle sich um vier südkoreanische Besatzungsmitglieder. Sie befänden sich wahrscheinlich noch im Maschinenraum des Autotransporters.

Loch in den Rumpf gebohrt
Am Montag hatte die US-Küstenwache zunächst mitgeteilt, dass die vier Seeleute gefunden worden seien und lebten. Dann begann die Bergungsaktion. Einsatzkräfte bohrten zunächst ein Loch in den Rumpf des Frachters, um die Eingeschlossenen mit Wasser und Essen zu versorgen. Danach konnten die Männer ins Freie gebracht werden.

Eigner der 2017 gebauten „Golden Ray“ ist das südkoreanische Logistikunternehmen Hyundai Glovis. Der Frachter fuhr unter der Flagge der Marshallinseln.

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