Passanten schauten zu
Warschau: Israelische Studenten brutal attackiert
In Polens Hauptstadt Warschau ist es am Sonntag zu einer blutigen Attacke auf eine Gruppe israelischer Studenten gekommen. Mehrere Personen sind dabei verletzt worden. Die Angreifer sprachen Arabisch und gingen vor einem Nachtclub auf die Jus-Studenten los, nachdem diese die Frage bejaht hatten, ob sie aus Israel stammen würden. Bevor die Täter gnadenlos auf ihre Opfer einprügelten, riefen sie „Fuck Israel“.
Der Israeli Barak Kashpizky teilte am Sonntag mit, dass sein Bruder Yotam durch die Schläge kurzfristig das Bewusstsein verlor und einen Bruch der Augenhöhle und der Nase erlitt. Polnische Passanten hätten sich demnach nicht eingemischt.
„Schrecklicher Akt der Barbarei“
Das israelische Außenministerium teilte am Sonntag mit, man sei über den Vorfall informiert und kümmere sich. Der polnische Botschafter in Israel, Marek Magierowski, sprach von einem „schrecklichen Akt der Barbarei“. Es gebe keine Rechtfertigung für Gewalt. „Ich glaube, dass die Täter bald verhaftet werden. Ich wünsche Yotam und anderen eine baldige Genesung“, schrieb er auf Twitter.
Polen versichert Aufklärung des Vorfalls
Das polnische Außenministerium versicherte, die Polizei ermittle in dem Fall. „Der Fall, dass israelische Bürger von Ausländern auf polnischem Territorium geschlagen werden, wird von der Polizei geklärt. Wir sind nachdrücklich gegen jede Form von Gewalt!“































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