Einwohnerhöchststand:

Immer weniger gebürtige Österreicher in Linz

Die ausgewerteten Daten der Statistik Austria zeigen es eindeutig: Der Bevölkerungsstand in Linz ist mit rund 206.000 Einwohnern zu Jahresbeginn so hoch wie noch nie. Gleichzeitig war aber der Stand der „gebürtigen Österreicher“ seit 2002 noch nie annähernd so niedrig. Weshalb die VP jetzt Maßnahmen fordert.

Lag 2002 der Anteil der Linzer Bevölkerung ausländischer Herkunft mit 37.692 Einwohnern noch bei gut einem Fünftel (20,7 Prozent), so ist aktuell schon fast jeder dritte Linzer (66.843 an der Zahl) kein gebürtiger Österreicher mehr.

Wohnbau-Versäumnisse
VP-Klubobmann Martin Hajart sieht, auf diese Entwicklung angesprochen, hier vor allem Versäumnisse im Wohnbau zu Tage kommen. „Es braucht den Mix an Wohnungen beziehungsweise das Umfeld, das sich junge österreichische Familien in Linz wünschen, um nicht ins Umland umzuziehen. Für junge Familien mit Kindern sind mehrere Kriterien entscheidend, woraus sich auch unsere Forderungen ableiten“, so Hajart.

Sicherheits-Lücke
Die Linzer würden sich laut ihm ein sicheres Umfeld wünschen. Gerade hier sieht Hajart die Entwicklung in den Parks als besorgniserregend an. Außerdem bräuchte es ausreichend Grünraum, sollte es nicht immer heißen: Verdichtung um jeden Preis.

Eigentum schwer leistbar
Auch dem häufigsten Wunsch junger Familien, sich das Schaffen eines Eigenheims leisten zu können, würde nicht Sorge getragen. „Aus meiner Sicht bräuchte es bei jedem größeren Neubauprojekt eine Drittelung der Rechtsform - Miete, Mietkauf und gefördertes Eigentum“, so der VP-Klubobmann.

Mario Ruhmannseder, Kronen Zeitung

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