23.07.2019 06:00 |

Trump vollmundig:

„Könnte Afghanistan-Krieg in einer Woche gewinnen“

US-Präsident Donald Trump sieht Erfolge bei den Friedensbemühungen für Afghanistan. Die USA hätten in den vergangenen Wochen „große Fortschritte“ gemacht, sagte Trump am Montag bei einem Treffen mit Pakistans Premierminister Imran Khan. Pakistan werde den USA bei dem Prozess helfen und so dazu beitragen, die US-Truppen aus dem Land abzuziehen, so Trump, der betonte, dass er eine friedliche Lösung wolle. „Wenn wir einen Krieg in Afghanistan führen und gewinnen wollten, könnte ich diesen Krieg in einer Woche gewinnen“, sagte Trump zwar vollmundig, meinte aber auch: „Ich möchte nicht zehn Millionen Menschen töten.“

Khan sagte bei dem Treffen, dass es keine militärische Lösung für Afghanistan geben könne. Der Besuch des Premiers in Washington kommt zu einer Zeit, in der intensive Bemühungen um eine politische Lösung des langjährigen Konflikts laufen. Die USA sprechen seit Juli des Vorjahres direkt mit Vertretern der Taliban über Wege zum Frieden. In den Gesprächen geht es vor allem um den Abzug von Truppen sowie um Garantien, dass Afghanistan kein sicherer Zufluchtsort für Terroristen wird.

Schlüssel zu Afghanistan-Lösung liegt in Pakistan
Pakistan wird immer wieder großer Einfluss auf die afghanischen Taliban nachgesagt. Viele Taliban-Führer sollen mit ihren Familien in der südwestlichen Provinz Baluchistan leben. Analysten zufolge ist eine Kooperation Pakistans notwendig, um dauerhaften Frieden in Afghanistan zu erreichen.

US-Taliban-Gespräche pausieren
Die jüngste, mittlerweile siebente US-Taliban-Gesprächsrunde mit dem US-Sondergesandten für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, war vor rund zwei Wochen für Konsultationen unterbrochen worden. Khalilzad sprach danach von „bedeutenden Fortschritten“. Es ist unklar, wann Khalilzad ins Golfemirat Katar reist, um die Gespräche fortzusetzen.

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