05.07.2019 11:52 |

Mehr Strafen, Unfälle

Wer Rennspiele spielt, fährt schlechter Auto

Rennspiele wie „Need for Speed“ oder „Forza Motorsport“ machen Gamer im realen Leben zu schlechteren Autofahrern. Das zumindest ist das Ergebnis einer Umfrage in Großbritannien. Demnach neigen Gamer nicht nur dazu, ihre Fähigkeiten hinter dem Lenkrad zu überschätzen, sie kassieren auch häufiger Strafen und verursachen mehr Unfälle.

Für die im Auftrag der Autohandelsplattform Carwow durchgeführte Umfrage wurden 1250 Autofahrer befragt. Ergebnis: Jene, die angaben regelmäßig Rennspiele wie „Need for Speed“ oder „Forza Motorsport“ zu spielen, stuften ihr fahrerisches Talent deutlich höher ein (8,7) als jene Autofahrer, die keine Games spielten (7,8).

Zugleich zeigte sich jedoch, dass die spielenden Autofahrer häufiger Strafzettel wegen Geschwindigkeitsübertretungen kassierten als die Nicht-Spieler (26 Prozent zu 17 Prozent). Zudem verursachten die Gamer mehr Unfälle. So waren es bei ihnen im Schnitt 1,3, allen anderen Teilnehmern dagegen nur 0,6 Unfälle, wie der britische „Telegraph“ berichtet.

Tödliche Konsequenzen
Jeder Fünfte gab darüber hinaus an, schon einmal auf der Straße Manöver durchgeführt zu haben, welche er oder sie sich aus Videospielen abgeschaut hatte. Die Verkehrssicherheitsorganisation Brake mahnt deshalb zu mehr Vorsicht auf der Straße. Ein Fahrstil wie in Computerspielen könnte schwere und zum Teil tödliche Konsequenzen haben.

Neil Greig von der Organisation IAM RoadSmart meint: „Wer glaubt, dass das Fahren in einer virtuellen Umgebung ein Ersatz für das echte Fahren ist, der endet entweder vor Gericht oder im Krankenhaus!“

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