16.04.2010 09:05 |

Selbstmord auf A2

Geisterfahrer steuert Auto frontal gegen Lkw

Bei einem Geisterfahrerunfall auf der Südautobahn zwischen Modriach und Steinberg in der Steiermark ist Freitag früh ein 28-jähriger Kärntner Student ums Leben gekommen. Besonders tragisch: Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Die A2 musste in Fahrtrichtung Villach gesperrt werden.

Der Unfall ereignete sich gegen fünf Uhr, etwa sechs Kilometer nach dem Herzogbergtunnel. Der 28 Jahre alte Lenker - er stammte aus dem Bezirk Klagenfurt-Land - hatte seinen Pkw frontal gegen einen Sattelschlepper gesteuert. Der junge Mann dürfte sofort tot gewesen sein, der Lkw-Lenker blieb unverletzt.

Bei der Autobahnpolizeiinspektion Unterwald vermutete man, dass der junge Mann im Bereich des Tunnels gewendet haben könnte und dann als Geisterfahrer auf der Richtungsfahrbahn Villach nach Graz unterwegs war.

Auf passende Gelegenheit gewartet
Ein Zeuge habe noch beobachtet, wie der Mann im Auto am Fahrbahnrand wartete - offenbar auf ein schweres Fahrzeug. Als der Sattelschlepper dann in Fahrtrichtung Villach auftauchte, beschleunigte der 28-Jährige sein Auto und prallte mit aufgeblendeten Scheinwerfern gegen den Lkw. Der Lenker des Schwerfahrzeuges hatte keine Chance auszuweichen.

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