03.07.2019 21:24 |

Gewaltige Explosion

Stromboli ausgebrochen: Toter, Touristen in Panik

Beim Ausbruch des Vulkans Stromboli auf der gleichnamigen italienischen Insel nördlich von Sizilien ist am Mittwoch ein Mann ums Leben gekommen. Der sizilianische Ausflügler hatte sich auf einem Pfad auf einem Hang des Vulkans unweit der Spitze befunden, als sich die gewaltige Explosion ereignete. Zwei weitere Personen wurden verletzt. Unter den Touristen brach Panik aus.

Zum Schock der Urlauber wurden brennende Gesteinsbrocken ausgestoßen, die auf verschiedene Teile der Insel fielen und Brände auslösten. Einige verschreckte Touristen sprangen angesichts des Feuerregens ins Wasser, andere verschanzten sich in ihren Appartements. Rund 70 Menschen verließen die Insel an Bord von Schiffen.

Riesige Rauchwolke
Laut Experten handelte es sich um eine der stärksten Explosionen, die in den letzten Jahrzehnten gemeldet wurden. Eine riesige Rauchwolke erhob sich über der Insel, Feuerwehr, Helikopter und Löschflugzeuge waren im Einsatz.

Behörden: Lage unter Kontrolle
Der italienische Zivilschutzchef Angelo Borrelli erklärte, die Lage sei unter Kontrolle. Es sei kein Evakuierungsplan erstellt worden, da seiner Ansicht nach keine Gefahr für die Einwohner und Touristen bestünde. Explosionen dieser Art kommen laut Borrelli rund fünf Mal pro Jahrhundert vor.

Ständig aktiver Vulkan
Der Stromboli ist wie der Ätna auf Sizilien ständig aktiv. Zuletzt hatte es 2007 und 2010 Ausbrüche des Vulkans gegeben. Das Eiland gehört zu den Liparischen Inseln, die bei Urlaubern besonders beliebt sind.

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