25.06.2019 10:13

Leistung gestiegen

Weniger Kühe im Stall, aber diese geben mehr Milch

Obwohl die Milchkuhhaltung in der Landwirtschaft leicht rückläufig ist, ist die Milchproduktion im Jahr 2018 im Vergleich zum Jahr davor gestiegen. Konkret haben die 538.000 Milchkühe (minus 0,5 Prozent) 3.821.000 Tonnen Milch (plus 2,9 Prozent) gegeben. Die durchschnittliche Jahresmilchleistung je Tier stieg um 3,5 Prozent auf 7100 Kilogramm Rohmilch. Ein Liter Milch entspricht etwa 1,02 Kilo, die Milchleistung wird in Kilo angegeben.

Mit 3.391.000 Tonnen (plus 2,3 Prozent) ging das Gros von 88,7 Prozent der erzeugten Kuh-Rohmilch an Be- und Verarbeitungsbetriebe, berichtete die Statistik Austria am Dienstag. Die restliche Rohmilch wurde, von einem geringfügigen Schwund abgesehen, auf den Höfen selbst verwertet. 260.000 Tonnen (6,8 Prozent) dienten als Futter für Kälber oder andere Haustiere und 132.000 Tonnen (3,5 Prozent) wurden am oder ab Hof - direkt oder in verarbeiteter Form - für menschliche Nahrungsmittel verwendet. Eine normale Milchkuh kommt im Schnitt auf etwa 20bis 30 Liter pro Tag, Hochleistungskühe können bis zu 50 Liter geben.

Auch mehr Schafmilch produziert
Bei den Schafen gab es voriges Jahr mit 28.400 Tieren um 3,8 Prozent mehr als 2017. Durch die gesteigerte Jahresmilchleistung von 447 Kilogramm je Tier (plus 2,1 Prozent) kam es insgesamt zu einem Plus bei der Schafmilch von 5,9 Prozent auf 12.700 Tonnen Rohmilch. 9800 Tonnen bzw. 77 Prozent dienten der menschlichen Ernährung, 2800 Tonnen bzw. 22 Prozent wurden für andere Zwecke wie etwa zur Verfütterung genutzt. Der Rest war Schwund.

2018 wurden um 10,4 Prozent mehr Ziegen gehalten
Die Zahl der Ziegen stieg um 10,4 Prozent auf 38.600. Da auch die Jahresmilchleistung der Ziegen je Tier um 2,4 Prozent auf 676 Kilo stieg, gab es einen kompletten Anstieg von 13,1 Prozent auf 26.100 Tonnen Ziegen-Rohmilch. 22.800 Tonnen (87,5 Prozent) davon wurden für die menschliche Ernährung genutzt. Die restliche Menge diente, so sie nicht dem Schwund zuzurechnen war, zur Verfütterung oder für andere Zwecke (3000 Tonnen bzw. 11,5 Prozent).

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