22.06.2019 10:58 |

CO-Unfall in Wien

Eltern finden eigenen Sohn (16) tot im Badezimmer

Drama um einen erst 16 Jahre alten Burschen im Wiener Bezirk Margareten: Die Eltern fanden ihren Sohn in der Nacht auf Samstag leblos im Badezimmer liegend. Für den Teenager kam jede Hilfe zu spät - er erlag einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung.

Laut Christian Feiler, Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr hatten die Eltern gegen 23.30 Uhr die Einsatzkräfte kontaktiert. Während Rettungsmitarbeiter den Jugendlichen ins Freie brachten und dort zu reanimieren versuchten, begannen die Feuerwehrleute mit der Kontrolle von weiteren Wohnungen in dem Gebäude in der Margaretenstraße. Einige Appartements wurden gewaltsam geöffnet, in eine Wohnung drangen die Feuerwehrleute über eine Drehleiter ein. Die Reanimation blieb unterdessen erfolglos, der 16-Jährige war noch am Einsatzort gestorben.

Feiler zufolge entdeckten die Feuerwehrleute in der Unfallwohnung eine Gastherme sowie ein mobiles Klimagerät. Dessen Betrieb dürfte in Verbindung mit der Therme zu dem Unfall geführt haben.

Unsichtbare Gefahr
Kohlenstoffmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Gas. Gelangt es über die Lunge in den Blutkreislauf, bindet es sich an die roten Blutkörperchen und verhindert den Sauerstofftransport im Körper. Der Organismus erstickt innerlich. Symptome einer leichten Kohlenstoffmonoxidvergiftung sind Kopfschmerzen, Schwindel und grippeähnliche Symptome. Wenn solche Symptome auftreten, sollte man sofort den gefährdeten Bereich verlassen und Rettung und Feuerwehr verständigen.

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