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Sorgen um Kassenangebote und um neue Konkurrenz

Die Kassenfusion geht vorerst wie geplant weiter, auch wenn einige Vorgänge in Wien mit Schildbürger-Potenzial Oberösterreichs GKK-Obmann Albert Maringer sehr nachdenklich machen. Er macht sich aber auch Sorgen um einige Angebote in Oberösterreich und um die neue Konkurrenz von außerhalb.

In Wien und anderswo schauen gewisse Krankenhausträger und Kuranstaltenbetreiber mit großem Interesse nach Oberösterreich. Und denken offenbar darüber nach, Angebote, die die Gebietskrankenkasse im Land bisher selbst betreibt, entweder direkt zu übernehmen (Ausverkauf von Eigentum) oder den entsprechenden Markt zu bearbeiten (Konkurrenzierung).

70 Standorte in Oberösterreich
Die GKK hat ihre mehr als 70 Standorte in Oberösterreich meistens im Eigentum. Da sind 14 Zahngesundheitszentren darunter, drei Gesundheitszentren Kur/Erholung und vier Gesundheitszentren für Physikalische Medizin und ambulante Rehabilitation. Assets, die Außenstehenden durchaus Appetit machen.

Bangen um „Nischen“
Eine zweite Sorge Maringers betrifft Leistungen für Menschen, denen der Markt keine Angebote macht: „Diese Löcher wollten wir immer füllen, es war immer unser Ziel eigene Programme zu entwickeln“, so Maringer. Zahngesundheit ist ein gutes Beispiel. Wenn etwa in Altenheime gegangen wird und dort Prothesen repariert werden, oder sich speziell, um Behinderte kümmern, oder per „Zahnmobil“ Menschen erreichen, die weit weg von Zahnärzten wohnen oder nicht mehr mobil sind. Solche Projekte sind durch den Zentralismus künftig höchstwahrscheinlich nicht mehr möglich.

Werner Pöchinger
Werner Pöchinger

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