Mi, 26. Juni 2019
06.06.2019 13:50

Im Spitzenfeld Europas

EU-Badegewässer-Bericht: Österreich auf Platz 3

Der EU-Badegewässer-Bericht 2018 hat Österreich ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Von den 263 getesteten heimischen Badestellen wurden 99,6 Prozent als „ausgezeichnet“ oder „gut“ eingestuft. Österreich hat sich damit von Platz fünf auf Platz drei verbessert, hieß es vonseiten des Umweltministeriums. Auf den ersten Rängen liegen Malta und Zypern.

„Mit Platz drei liegen wir europaweit im Spitzenfeld. Die Auswertungen zeigen, dass Österreich im internationalen Vergleich auf seine ausgezeichnete Badewasserqualität stolz sein kann. Bei fast allen der heimischen Badestellen werden die strengen Vorgaben der EU-Badegewässer-Richtlinie eingehalten“, betonte Umweltministerin Maria Patek.

Neusiedler See und Zicksee deutlich verbessert
Lediglich bei einem Gewässer, beim Badesee Gaishorn am See, einem Rückhaltebecken an der Palten in der Steiermark, ergab die Auswertung der Daten eine „mangelhafte“ Badewasserqualität. Dafür zeigte sich beim Neusiedler See bei Podersdorf und beim Zicksee bei St. Andrä eine erfreuliche Entwicklung: Sie waren 2013 als „mangelhaft“ eingestuft worden, mittlerweile hat sich bei beiden nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen wieder eine „ausgezeichnete“ Wasserqualität etabliert.

Badegewässer in der EU allgemein gut bewertet
Laut dem Bericht der Europäischen Kommission und der Europäischen Umweltagentur hat eine überwältigende Zahl (95,4 Prozent) der 21.831 Badestellen, die in den 28 EU-Mitgliedsstaaten überwacht werden, die Mindestqualitätsanforderungen gemäß den EU-Vorschriften erfüllt. Darüber hinaus wurden 300 überwachte Badestellen in Albanien und der Schweiz in den Bericht einbezogen.

85,1 Prozent mit „ausgezeichneter Wasserqualität“
Der Anteil der Badestellen, die den höchsten Qualitätsstandards für „ausgezeichnete Wasserqualität“ entsprechen, stieg leicht von 85 Prozent im Jahr 2017 auf 85,1 Prozent. Der Anteil der Stellen, die den Mindeststandard von „ausreichender“ Wasserqualität erreichten, sank von 96 Prozent auf 95,4 Prozent. „Dieser leichte Rückgang ist in erster Linie auf die Eröffnung neuer Badestellen zurückzuführen, für die der Datensatz von vier Badesaisonen, der für die Einstufung nach der Richtlinie erforderlich ist, noch nicht verfügbar ist“, hieß es. 2018 wurde die Wasserqualität von 301 Badestellen (1,3 Prozent aller Badestellen) in der EU, Albanien und der Schweiz als „mangelhaft“ eingestuft. Dies bedeutet einen leichten Rückgang (minus 1,4 Prozent).

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Unersättlich!
Weltmeister Mbappe will 2020 zu EM und Olympia
Fußball International
Maggies Kolumne
Unfassbarer Skandal
Tierecke
Dem Alltag entfliehen
2x2 Kurzurlaube am Achensee gewinnen!
Krone Special Deal
Kicker-Dampfer 2019
An Bord mit den Fußballstars: Tickets zu gewinnen!
Fußball National
Ab nach Wolfsburg
Schlager verlässt Salzburg: Millionen für „Bullen“
Fußball International
Stadt bewirbt sich
Neues „Finale dahoam“? München will CL-Endspiel
Fußball International

Newsletter