05.06.2019 09:30 |

Rechnungshof-Kritik:

Zu wenig Tempo beim Ausbau der Mühlkreisbahn

Der Landesrechnungshof nahm erneut die Mühlkreisbahn unter die Lupe. Einer der Kritikpunkte: Die letzte Sitzung der Arbeits- oder Steuerungsgruppe für eine Durchbindung über die neue Eisenbahnbrücke bis zum Linzer Hauptbahnhof ging Anfang April 2018 über die Bühne.

„Seit Anfang April des letzten Jahren gab es weder eine Sitzung der Arbeitsgruppe noch der Steuerungsgruppe. Die Aktivitäten sollten daher zeitnah verstärkt werden“, mahnt Landesrechnungshof-Direktor Friedrich Prammer nach der Prüfung der Mühlkreisbahn.

Heftige Kritik der Grünen
Deutlich lauter fällt die Kritik der Grünen aus: „Seit einem Jahr herrscht Stillstand. Es ist Zeit, endlich anzupacken“, poltert Verkehrssprecher Severin Mayr. Er warnt vor einer Klima- und Verkehrskatastrophe. FPÖ-Verkehrslandesrat Günther Steinkellner hingegen will von einem Stillstand nichts wissen: „Die Planungsarbeiten für die Mühlkreisbahn werden kontinuierlich und konsequent weitergeführt!“

Viele Projekte in Umsetzung
Er weist darauf hin, dass die Verbesserungsvorschläge des Rechnungshofes bereits in Umsetzung sind. Dabei handle es sich um die Analyse eines wirtschaftlichen Betriebs des Abschnitts ab der neuen Linzer Eisenbahnbrücke. Bis Rottenegg steht ein dichter S-Bahn-Takt am Plan. Im Abschnitt Rottenegg bis Kleinzell sollen die Park-and-Ride-Anlagen weiter ausgebaut werden.

Elektrifizierung bis Kleinzell
Aktuell wird auch über eine Elektrifizierung der Strecke von Linz bis Kleinzell verhandelt. Weiters gehe es darum, von Kleinzell bis Aigen-Schlägl das Verkehrsangebot nachfrageorientiert zu gestalten. „Auch für die Zukunft gilt es, auf verschiedenen Ebenen weiterhin konsequent zu arbeiten“, so Steinkellner.

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