Mi, 26. Juni 2019
03.06.2019 16:47

Zwangsabstieg

Wr. Neustadt reicht Protest gegen Lizenzentzug ein

Der SC Wiener Neustadt hat gegen den Lizenzentzug rechtzeitig Protest eingelegt. Die Bundesliga bestätigte am Montagnachmittag, dass der Zweitligist den Einspruch gegen das am 24. Mai gefällte Liga-Urteil vorgelegt habe. Folgt das Protestkomitee der Liga dennoch der in erster Instanz gefällten Entscheidung, könnten die Blauweißen noch vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht ziehen.

Der Senat 5 der Bundesliga hat Wiener Neustadt die Zulassung für die Saison 2019/20 rückwirkend entzogen. Die Niederösterreicher hatten sich am 1. Mai von Trainer Gerhard Fellner getrennt, der danach ausstehende Gehaltszahlungen seit November beklagte. „Wir haben mehrfache Falschangaben des Klubs im Rahmen des Lizenz- und Zulassungsverfahrens festgestellt“, sagte Thomas Hofer-Zeni, der Vorsitzende des Senat 5, nach einer darauf folgenden Überprüfung.

Sollte der Lizenzentzug von Wiener Neustadt bestätigt werden, gibt es in der ersten Saison der auf 16 Mannschaften aufgestockten 2. Liga keinen Absteiger. Aus der Regionalliga Ost hat kein Verein mit Spielgenehmigung den Aufstieg geschafft. Dazu muss Wacker Innsbruck II den Gang in die dritte Leistungsstufe aufgrund des Abstiegs der Profis aus der Bundesliga zwangsweise antreten. Aus der Regionalliga Mitte schaffte der GAK, aus der Westliga der FC Dornbirn den Sprung in die 2. Liga.

Wiener Neustadt spielt seit der Lizenzübernahme des SC Schwanenstadt im Jahr 2008 in den obersten zwei Spielklassen. Im Sommer will der Verein in ein neues, knapp 4000 Zuschauer fassendes Stadion übersiedeln.

krone Sport
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