Mi, 19. Juni 2019
28.05.2019 08:51

Technik unbeschadet

„Sojus“-Rakete kurz nach Start von Blitz getroffen

Wenige Sekunden nach dem Start hat am Montag ein Blitz in eine russische „Sojus“-Rakete mit einem GLONASS-Navigationssatelliten an Bord eingeschlagen. Die Rakete flog vom Weltraumbahnhof Plessezk in Nordrussland mitten in ein Gewitter hinein, wie auf einem Video (siehe oben) des Militärfernsehsenders Swesda TV zu sehen ist.

Bei dem Blitzeinschlag seien der vordere Teil und die dritte Raketenstufe getroffen worden, bestätigte der Leiter des Weltraumbahnhofs. Die Technik sei jedoch nicht beschädigt worden. Der Satellit an Bord habe bereits seine berechnete Umlaufbahn erreicht, alles laufe normal, hieß es. Mit den sogenannten GLONASS-Satelliten will Russland seit Jahren dem US-Navigationssystem GPS Konkurrenz machen.

An Startplätzen wie Plessezk stehen normalerweise große Blitzableiter. Diese sollen verhindern, dass ein Blitz in die Rakete einschlägt, denn das kann theoretisch zu einer Explosion führen. Nach dem Start können die Anlagen die Rakete allerdings nicht mehr schützen.

„Apollo 12“ wurde von zwei Blitzen getroffen
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Blitz nach dem Start in eine Rakete einschlägt. Nach dem Abheben der bemannten Mondmission „Apollo 12“ im November 1969 schlugen gleich zwei Blitze ein. In der Folge fielen Teile der Bordelektronik vorübergehend aus, die Crew um Kommandant Pete Conrad konnte ihre Mission zum Erdtrabanten aber ohne größere Probleme fortsetzen.

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