Austrittswelle

Katholischer Kirche gehen im Ländle die Schäfchen verloren

Vorarlberg
01.04.2010 11:39
Die zahlreichen Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche haben zu einer regelrechten Austrittswelle geführt. "Wir kommen momentan kaum mehr nach mit dem Eintragen", sagte eine Sachbearbeiterin der BH Dornbirn. In der Diözese Feldkirch wurden in den ersten drei Monaten 2010 mehr Austritte gezählt als im gesamten Jahr 2008.

In Vorarlberg wurden seit 1. Jänner bereits 367 Kirchenaustritte registriert, mindestens 50 Anträge warten noch auf Bearbeitung. Im Bezirk Bregenz kehrten 2010 schon über 600 Personen der Kirche den Rücken. "Normalerweise haben wir übers ganze Jahr 900 Austritte", sagte eine BH-Mitarbeiterin. 

In Bludenz wollten laut der zuständigen BH 315 Personen nicht mehr der katholischen Kirche angehören. "Sonst sind es im Jahr 400 bis 500", so die Auskunft dort. Auch aus Feldkirch wurde ein markanter Anstieg gemeldet, hier traten heuer 517 Personen aus der Kirche aus. Damit hat die Diözese Feldkirch allein in den ersten drei Monaten 2010 mindestens 1.850 "Schäfchen" verloren. 

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