Fußball

Rapids Plan

Mit Zoki zurück in die Zukunft, Bickel geht sofort

Als der Anruf von Rapids Präsident Michael Krammer - der Wunsch nach einem Vier-Augen-Gespräch - kam, hatte Zoki Barisic schon so eine ungute Vorahnung. Im Sommer-Urlaub musste hinter seinem Rücken in Hütteldorf etwas passiert sein. Das war am 6. Juni 2016 - da endete nach zehn Trainer-Jahren, davon drei guten als „Chef“ (dreimal Vize-Meister), seine grün-weiße Ära unrühmlich …

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… exakt 1065 Tage später ist Barisic jetzt zurück. Seit gestern (endlich) offiziell: „Für mich beginnt ein neuer Lebens- und Berufsabschnitt bei meiner großen Liebe. Ich freue mich auf diese Herausforderung“, zeigt Barisic großen Respekt und verspricht volles Engagement. „Oberste Priorität hat kurzfristig die Zusammenstellung eines schlagkräftigen Kaders für die Profi-Mannschaft, das Flaggschiff des Klubs. Ich werde alles dafür tun, um uns in eine erfolgreiche sportliche Zukunft zu führen.“

Wobei Krammer darauf verweist, dass Barisic auch als Trainer wie ein Sportchef gedacht hat: „Er hatte schon damals das große Ganze im Blick und war immer an der Weiterentwicklung Rapids vom Nachwuchs bis zu den Profis interessiert.“ Jetzt erhofft man sich von ihm eine „vereinsübergreifende moderne Spielphilosophie“.

Bickel zieht sich zurück
Rapid will also mit Zoki, der bis 2022 unterschrieb, zurück in die Zukunft. Heute wird er in Hütteldorf präsentiert, am Montag wird Fredy Bickel ihm seine Agenden übergeben.

Dann wird sich der Schweizer, der schon morgen in Mattersburg nicht mehr dabei sein wird, zurückziehen. Weiter zu Barisics Team gehören Sportmanager Ebner, Talentemanager Hofmann und Akademieleiter Schuldes. Krammer: „Aber ihm steht es frei, auch in diesem Bereich in Zukunft die Personalentscheidungen zu treffen.“ Er ist jetzt der Boss!

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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