Brutzl-Dilemma

„In St. Margarethen gehört Grillen verboten!“

Darf man den Prognosen Glauben schenken, herrscht am Wochenende wieder feinstes Grill-Wetter. Was die Anrainer von St. Margarethen aber wohl nur bedingt freuen würde, nachdem die Stadt - wie berichtet - frühestens 2020 in der Grillzone am Donauufer etwas ändern will. Für den Linzer VP-Stadtvize Bernhard Baier ein No-Go!

„Wochenende, Wärme und Sonnenschein“ stehen am einst beschaulichen Badeplatzl am Linzer Donauufer in St. Margarethen derzeit meist „Qualm, Müll und Gestank“ gegenüber.

Wenn die Temperaturen passen, pilgern die Grill-Enthusiasten ohne Eigengarten aus Linz und Umgebung ans Donauufer um ihrem Hobby zu frönen. Dass sie oftmals außerhalb der definierten Grillzone ihr Fleisch befeuern oder die durch sie verursachten, stinkenden Rauschschwaden in die Häuser der Anrainer dort ziehen, stört sie nicht weiter. Das Auftreten des Ordnungsdienstes, der mit zwei bis fünf Personen gegen hunderte Brutzler ohnehin auf verlorenem Posten erscheint, kratzt sie noch weniger.

„Maßnahmen ab 2020 sind eindeutig zu spät!“
Und dass die Arbeitsgruppe von SP-Liegenschaftsreferentin Regina Fechter frühestens 2020 etwas verändern will, bringt VP-Stadtvize Bernhard Baier auf den Plan, der seine Kollegin jetzt per Email noch einmal bat, zeitnah zu handeln: „Die erst für nächstes Jahr geplante Umsetzung von Maßnahmen ist im Hinblick auf die problematische Situation bei der Grillzone am Donaustrand in St. Margarethen zeitlich viel zu spät angesetzt. Weil Konflikte vorprogrammiert sind, braucht es noch in diesem Jahr ein generelles Grillverbot für dieses Areal, um die Situation vor Ort nachhaltig zu verbessern“, so Baier. 

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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