Nach Tottenham-Remis

Red Bull Salzburg erstmals in Champions League!

Nun ist es endgültig fix: Red Bull Salzburg steht erstmals in der Champions League! Mit dem vierten Endrang von Champions-League-Finalist Tottenham in der englischen Premier League steht fest, dass die „Bullen“ als österreichischer Meister im Herbst einen Fixplatz in der Gruppenphase erhält.

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13 Jahre nach dem Einstieg und elf gescheiterte Quali-Anläufe später hat Großsponsor Red Bull das große Ziel erreicht: Der Klub steht in der „Königsklasse“!

Sechs Jahre nachdem für Austria Wien in einer Gruppe mit Atletico Madrid, FC Porto und St. Petersburg das Aus gekommen ist, wird also für einen rot-weiß-roten Klub wieder die berühmte Champions-League-Hymne ertönen, dürfen sich Kapitän Andi Ulmer und Co. etwa auf ein Wiedersehen mit den Ex-Bullen Marcel Sabitzer (RB Leipzig) und Sadio Mane (Liverpool) freuen. Bei der Starparade kann’s natürlich auch zu Duellen mit den Fußball-Königen Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi kommen. Gewissheit gibt es bei der Auslosung am 29. August in Nyon.

Geldregen
Der Aufstieg ins Konzert der Großen ist natürlich auch mit einem Geldregen verbunden. Salzburg kalkuliert konservativ mit Einnahmen von 30 Millionen Euro. Realistisch ist mehr:Startprämie (15,25 Mio. €), Ticketverkäufe (3 Mio. €), Geld aus der Koeffizienten-Rangliste (ca. 10-15 Mio. €), Marktpool-Anteil (ab 3 Mio. €). Wenn Salzburg dann auch noch fünf Punkte (4,5 Mio. €) einfährt, wird sogar die 40-Millionen-Euro-Hürde genommen.

Bisher größte Erfolge feierte Sturm Graz
Der Vorgängerklub SV Salzburg war bereits 1994 für die Königsklasse qualifiziert. Zudem waren dort bisher zweimal Rapid Wien (1996 und 2005) und einmal die Wiener Austria (2013) vertreten. Die bisher mit Abstand größten Erfolge österreichischer Klubs in der Champions League fuhr aber Sturm Graz ein. Die Grazer waren von 1998 bis 2000 dreimal in Folge in der Königsklasse vertreten. Im Jahr 2000 erreichten sie als Gruppensieger die damalige Zwischenrunde, mussten sich dort erst dem späteren Finalisten Valencia und Manchester United geschlagen geben.

Sturm zeichnet für nicht weniger als sieben von neun bisher gewonnenen Spielen von ÖFB-Klubs in der Eliteliga verantwortlich. Die weiteren landeten SV Salzburg 1994 bei AEK Athen (3:1) und die Austria 2013 gegen Zenit St. Petersburg (4:1). Die Gesamtbilanz österreichischer Vertreter ist mit neun Remis und 30 Niederlagen in 48 Spielen klar negativ. Das Torverhältnis lautet 34:96.

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